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Um jungen Menschen früUnterzeichnung der Kooperationsvereinbarung in Mülheim an der Ruhr. V.l.n.r.: Jürgen Koch, Marcel Ebert, Ulrich Stockem Foto: Katja Hübnerhzeitig einen intensiven und realistischen Einblick in die Arbeitswelt geben zu können, benötigen die Schulen die aktive Unterstützung der hiesigen Unternehmen. Im Rahmen der Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ sind Berufsfelderkundungen, die diesen Einblick in den Betrieb geben sollen, ein wichtiger Baustein. Doch es finden sich immer noch nicht genügend Arbeitgeber, die bereit sind, Achtklässler für einen Tag in ihren Betrieb ‚hineinschnuppern‘ zu lassen!

Um die dringend benötigten Berufsfelderkundungen und Betriebspraktika realisieren zu können, hat die Agentur für Arbeit gezielte Kooperationen zwischen Betrieb und Schule ins Leben gerufen. Die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen der Arbeitsagentur, der Otto-Pankok-Schule und der MIBS AG fand nunmehr in Mülheim an der Ruhr statt. „Bei der Unterzeichnung der heutigen Vereinbarung geht es uns vor allem um die frühzeitige Stärkung der Kompetenzen der jungen Menschen und um das Erkennen und Fördern von Talenten. Die Agentur für Arbeit ist dabei Berater und Vermittler für Arbeitgeber und Schule. Wir sorgen für die nötige Transparenz und koordinieren die Prozesse“, betont Jürgen Koch, Vorsitzender der Geschäftsf ührung der Agentur für Arbeit Oberhausen.
„Für unsere Schülerinnen und Schüler bedeutet diese Vereinbarung sehr viel, denn sie garantiert ihnen Einblicke in die Berufswelt – und das bereits in der achten Klasse“, so Schulleiter Ulrich Stockem. „Auch für uns als Gymnasium ist eine solche Chance viel wert, denn längst nicht alle Gymnasiasten studieren nach dem bestandenen Abitur. Viele entscheiden sich auch für eine Ausbildung und freuen sich über diese Perspektive!“ Als nunmehr zweites Mülheimer Unternehmen unterzeichnete die MIBS AG heute die Vereinbarung mit der Otto-Pankok-Schule und der Arbeitsagentur. „Als wir angesprochen wurden, waren wir direkt von der Idee begeistert. Wir engagieren uns zwar auch ohne eine solche schriftliche Vereinbarung für Schülerinnen und Schüler und geben ihnen Einblick in unser Unternehmen und die dazugehörigen Ausbildungsberufe, dennoch ist es gut, Verbindlichkeit zu schaffen. Mit diesem nun vereinbarten frühzeitigen Einblick in unser Unternehmen, möchten wir die jungen Menschen für unsere beruflichen Inhalte und unser Unternehmen begeistern. Schließlich ist es unser Ziel, sie in einigen Jahren als Auszubildende bei uns wiederzusehen“, erläutert Marcel Ebert, Vorstandmitglied der MIBS AG.
Die MIBS AG ist ein in Mülheim ansässiges IT-Beratungshaus mit dem Schwerpunkt in der SAP-Beratung. Seit 20 Jahren ist MIBS erfolgreich am Markt und anerkannter Partner erfolgreicher Konzerne und innovativer Mittelstandsunternehmen. Dabei bilden die SAP-Beratung, die SAP-Softwareentwicklung sowie das Projektmanagement die Säulen des Unternehmenserfolgs. Fest verankert in die Firmenphilosophie ist die Strategie, junge Menschen zu SAP-Beratern auszubilden! Daher stellt MIBS zu jedem neuen Ausbildungsjahr bis zu acht junge Menschen ein. Neben der klassischen 3-jährigen Ausbildung zum „Fachinformatiker Richtung Anwendungsentwicklung“, bietet MIBS besonders talentierten Abiturienten auch die Möglichkeit eines dualen Studiums.
Durch diese Strategie generiert die MIBS seit vielen Jahren ihr eigenes (Nachwuchs-) Personal. Durchschnittlich sieben von acht Auszubildenden werden jedes Jahr in eine unbefristete Festanstellung übernommen.