Neuigkeiten
20.11.2017, ab 15:00 Uhr
Elternsprechtag
24.11.2017, ab 13:30 Uhr
DB Kollegium TdoT

OP LogoSuchtprävention ist auch an unserer Otto-Pankok-Schule ein Thema, dem wir uns aktiv stellen wollen. Dazu haben wir interessierten Eltern unsere Arbeit zur Suchtprävention 2016/17 am OP vorgestellt, konkret unterstützt von Frau Kranz und Herrn Kathagen von der Ginko-Stiftung in Mülheim. Die als Spiralcurriculum aufgebaute Unterrichtsreihe – von B. Maaßhoff, S.Unkel, T. Reinhard -  hat in diesem Schuljahr im siebten Jahrgang begonnen mit dem Thema „Suchtprävention -  digitale Medien“ und wurde in den Fächer Religion und Praktische Philosophie in vier Doppelstunden praktisch umgesetzt.  Als Einstieg in unseren Elternabend haben wir zunächst die Eltern selbst aktiviert, zunächst mit dem Ziel, über die eigene, konkrete Auseinandersetzung mit den Materialien und Methoden ins Gespräch zu kommen. Smartphone und Internet sind zu alltäglichen Begleitern unserer Schüler geworden.


Das Dilemma zwischen der Nutzung zukunftsorientierter Techniken einerseits und den möglichen gesundheitlichen und psychosozialen Folgen andererseits setzt Eltern im Alltag vor große Herausforderungen. Frau Kranz und Herr Kathagen informierten über die Gründe, Wirkungen und Folgen des Konsums von digitalen Medien. Es ergaben sich ein intensiver Austausch und  die Reflexion auch über das  eigene elterliche Konsumverhalten, über die Einordnung von Risiken und die Entwicklung von Schutzfaktoren.
Welche Faszination üben Medien auf Jugendliche aus? Welche Regeln für einen risikoarmen Umgang mit Medien können wir in der Familie aufstellen? Welche Gefährdungssignale zeigen unsere Kinder und wie gehen wir dann damit um? Wo finden wir konkrete Ansprechpartner für unsere Kinder, aber auch für uns? Kriterien der Abhängigkeitsgefährdung sind eben nicht nur Häufigkeit und Dauer des Online-Seins: Neben Konzentrationsmangel und Leistungsproblemen in der Schule sind es neu auftretende Kontaktschwierigkeiten, Rückzug von Freunden, Familie und Hobbies, aber auch die Veränderung der Schlafgewohnheiten und  intensive Gefühlsausbrüche….
In diesem Kontext tauschten wir uns aus über mögliche Chancen der Resilienz durch die Eltern, die die psychische Widerstandskraft ihrer Kinder fördert und sie unterstützt, mit Schwierigkeiten flexibler umzugehen. Generell tut es gut, die eigenen Kinder aktiv zu stärken und ihnen ein  positives Bild von ihnen selbst zu vermitteln.
Wir danken Frau Kranz und Herrn Kathagen für ihre sehr engagierte, aktive Unterstützung! Sie sind konkrete Ansprechpartner: Ginko-Stiftung – Kaiserstr. 90, 45468 Mülheim

Beate Maaßhoff