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Darlington_2009_918. Internationale Begegnung zwischen der Otto-Pankok-Schule und Schulen in Darlington

Kontakte mit Mülheims Partnerstadt Darlington weiter ausgebaut

Am 30. September 2009 reiste eine Gruppe Schülerinnen und Schüler der Otto-Pankok-Schule, begleitet durch den Projektleiter Erich Bittmann und die Otto-Pankok-Lehrerin Helena Ciborovius und wieder unterstützt durch die Stadt Mülheim, den Förderverein Städtepartnerschaften sowie die Leonhard-Stinnes-Stiftung, zur nunmehr bereits 18. Internationalen Begegnung in Mülheims britische Partnerstadt Darlington.

Die Otto-Pankok-Schüler besuchten die beiden dortigen Partnerschulen der Otto-Pankok-Schule, Queen Elizabeth Sixth Form College (QE) und Hurworth School Maths & Computing College.

Am College wurde an zwei Tagen gemeinsam mit den britischen Partnern intensiv an verschiedenen Projekten gearbeitet: QE-Lehrerin Penny Porter, Leiterin der Deutsch-Fachschaft, sowie Bianca Buhl von UK-German Connection hatten diese mit den britischen Schülern vorbereitet. Die Ergebnisse wurden u.a. auf der Internet-Plattform  dokumentiert. Auf dieser Plattform besteht auch nach der Rückreise für die Schülerinnen und Schüler der Otto-Pankok-Schule die Möglichkeit, die Projektarbeit fortzuführen und über das Forum der UK-German Connection auch weiterhin in Kontakt zu bleiben.

Darlington_2009_5Intensive Einblicke in den britischen Schulalltag bekamen die Otto-Pankok-Schüler während des Besuchs an der zweiten Partnerschule in Darlington, der Hurworth School, an der die Otto-Pankok-Gruppe in diesem Jahr vom Schulleitungsmitglied Ann Kennedy betreut wurde, da die Leiterin der Fachschaft Deutsch, Lisa Armes, erkrankt war.

Weiter ausgebaut wurden die Kontakte der Otto-Pankok-Schule nach Darlington bei einem Besuch am Hummersknott School & Language College, an der die Leiterin der Abteilung Moderne Fremdsprachen, Melanie Vallet, die Otto-Pankok-Gruppe begrüßte. Auch hier verbrachten die Otto-Pankok-Schüler zusammen mit den englischen Partnern einen interessanten Schultag. Wie mit den beiden Partnerschulen wurden auch hier weitere Besuche in den kommenden Jahren vereinbart.

Abgerundet wurde die Veranstaltung bei einem Empfang durch den Bürgermeister von Darlington, Mayor Jim Ruck, durch Besuche der traditionsreichen Universität von Durham, der wirklich sehenswerten Stadt York und der pulsierenden nordenglischen Stadt Newcastle, der Ausgrabungen des ehemaligen Römerlagers in Piercebridge sowie des sehr schönen Darlington Civic Theatre. Nach einem gemeinsamen Abschlussessen, an dem auch der Vorsitzende der Darlington & District Town Twinning Association, Councillor (Mitglied des Rates der Stadt Darlington) Tom Nutt, teilnahm, flogen die Otto-Pankok-Schüler und ihre Begleiter am 7. Oktober 2009 mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken von Newcastle zurück nach Düsseldorf, wo sie von ihren Familien begrüßt wurden.

Erich Bittmann

 

Zur Reise nach Darlington hier noch ein Teilnehmerbericht, stellvertretend für die ganze Gruppe:

„Die beste Schulveranstaltung seit langem!“

Vom 30.09-07.10 sind wir, die 12 ausgewählten Schüler der Jahrgangsstufe 11 der Otto-Pankok-Schule nach Darlington, einer Partnerstadt Mülheims, geflogen. Herr Bittmann und Frau Ciborovius waren die betreuenden Lehrer, wobei Herr Bittmann im Namen Mülheims, oder besser gesagt der Otto-Pankok-Schule bereits zum 14. mal diesen Ausflug leitete. Wir besuchten in Darlington drei verschiedene Schulen und die benachbarten Städte mit ihren Sehenswürdigkeiten und faszinierenden Museen.

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Die drei Schulen, die wir in dieser Zeit besucht haben, waren auf jeden Fall die großen Highlights unserer gemeinsamen Reise. Die erste Schule, die wir am Donnerstag und am Freitag besuchten, war das Queen Elizabeth Sixth Form College. Die dort anwesende Lehrerin Penny Porter nahm uns freundlich in Empfang und in den darauf folgenden Stunden haben wir zusammen mit den englischen Schülern einen Workshop mit Bianca, einer Angestellten von UK-German Connection, bearbeitet. Dies gab uns die Möglichkeit näheren Kontakt zu den Engländern aufzubauen und unsere Kenntnisse mit Computern und dem Internet zu verbessern. Der Workshop bestand aus drei unterschiedlichen Teilen zwischen denen jeweils längere Pausen lagen. Am zweiten Tag führten uns Penny und Sebastian, ein deutscher Austauschstudent, durch unseren Schultag.

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Die zweite Schule, die wir am Montag der nächsten Woche besuchten, war die Hurworth School. Dies ist eine Schule, die auf Technik und Mathematik spezialisiert ist. Anders als am Queen Elizabeth Sixth Form College bekamen wir an der Hurworth School einen Schüler einer bestimmten Stufe zugewiesen, den wir dann in seinen verschiedenen Unterrichtsstunden begleiteten. So bekamen wir einen Eindruck davon, wie anders der Unterricht an englischen Schulen ist und worin er sich von unserem unterscheidet. In der Schule gab es eine große Cafeteria, in der wir, bevor wir gehen mussten, noch einmal kräftig geschmaust haben.

Die dritte und letzte Schule, die wir besuchten, war die Hummersknott School, die modernste und größte Schule von allen Schulen, in denen wir zu Gast waren. Ähnlich wie in der Hurworth School bekamen wir einen englischen Schüler zugeteilt, mit dem wir den ganzen Tag die Schule erkunden sollten. Anfangs wurden wir erst einmal durch die Schule geführt und uns wurden das Schwimmbad, die Sporthallen und die verschiedenen Colleges gezeigt. Nachdem wir alle einen Schüler hatten, konnten wir ihn in seinen Fächern begleiten. Wie auch die Hurworth School hatte diese Schule einen großen Essensbereich, in dem wir unser Mittagsessen genießen konnten.

Insgesamt waren die Besuche an den Schulen eine sehr interessante Angelegenheit, da so erst die großen Unterschiede zu unserem Gymnasium auffielen. Die englischen Schulen sind sehr viel moderner ausgestattet, haben in jedem Raum mindestens einen PC und sind allesamt mit einer großen Cafeteria bestückt, in der man in den großen Pausen, sowie in der Lunchbreak essen kann. In den Unterrichtsstunden werden moderne Medien viel intensiver angewandt und die Schüler kommen früher mit diesen in Kontakt. Außerdem können sie so ihre Hausaufgaben von zu Hause aus mit dem Computer erledigen. Die Lehrer sind mit einem eigenen Laptop ausgestattet und können mit diesem ihren Unterricht professionell planen und auch ihre Unterrichtsmaterialien von ihrem Wohnort in das Schulnetzwerk hochladen. Für uns waren diese Schulbesuche eine wichtige Erfahrung, die wir dort gewonnen haben, und den Spaß, den wir mit den Engländern hatten, werden wir nie vergessen.

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Unser erster Halt, nachdem wir in Newcastle gelandet waren, war Durham. Durham ist eine relativ kleine, aber sehr nette Stadt. Dort besichtigten wir das University College  und das Durham Castle, welche echte Hingucker waren. Uns hat die Führung durch die alte Burg, welche zu einer Universität umgewandelt wurde, am besten gefallen. Am späten Abend, nachdem wir in unserem Hotel eingecheckt hatten, zeigte uns Herr Bittmann die Innenstadt von Darlington, wo wir uns nach den meisten Schultagen aufhalten konnten.

Darlington_2009_2Am Samstag fuhren wir mit dem Zug nach York. Dieser Ausflug hat den meisten Schülern mit Abstand am besten gefallen. Unsere Aktivitäten dort bestanden aus einem Besuch im Viking- Museum, der Kirche St. Mary's, des York Castle Museums und der Besichtigung des York Minster. Dabei hat uns das York Castle Museum am besten gefallen, da die Ausstellung sehr interessant war und im Inneren des Museums eine verwechselnd echte viktorianische Stadt stand.

Am Sonntag besuchten wir das Beamish Living Museum of the North. In diesem Museum wurden Stadtteile aus England um 1800 bis 1900 dargestellt. In diesem Museum konnte man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln der damaligen Zeit zu unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten, wie z.B. einem Kohlebergwerk, fahren. Wir fanden diesen Ausflug sehr gut, da die Stadt detailgetreu nachgebaut war und man sich wie im 1800-1900 Jahrhundert gefühlt hat.

Felix Hauck, Daniel Wüst, Jahrgangsstufe 11