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Eine Reise nach Israel, 

                                                                                                 Silja Korell 02.05.– 08.05.2011

 

 

 

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Dieses Land hat auch schöne Seiten!


Montag, 2. Mai 2011

09.20 Abflug in Düsseldorf

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13.10 Ankunft in Tel Aviv, Ben Gurion Airport

Außentemperatur:  34°C 

Zeitumstellung: à14.10

14.30 Gepäck holen

15.30 Bus zum Holiday Inn

 Hotel (Tiberias) mit Stau (1h !)

17.15 Pause, Cafe

17.30 Weiterfahrt

19.00 Check-In im Hotel

19.30 Abfahrt zum HaMigdal Restaurant

23.00 Hotelzimmer


Erste Eindrücke:

Schon am Flughafen waren sehr viele Juden in der Wartezone, die ihre schwarzen Hüte in spezielle Kisten verpackten, damit diese nicht geknickt werden.

Im Flugzeug gab es als Imbiß „Bagel mit Thunfischsalat“.

Auf dem Etikett stand „Kosher“ und dass ein Rabbi aus Berlin dies überprüft hätte.

Ich habe mich im Internet über die besonderen jüdischen Essensvorschriften informiert. *

 

*(http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdische_Speisegesetze)

 

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Zuerst fiel mir, als wir den Flughafen verließen, die Landschaft auf. Sie ist sehr kahl, besitzt aber trotzdem einige schöne Pflanzen. Sie erinnert mich vom vulkanischen Boden her an Lanzarote.

Es sind viele Berge und Sandflächen zu erkennen und - wie ich selber nicht erwartet habe – viele Palmen.

Wie schon am Flughafen in Düsseldorf sah man auch am Flughafen in Tel Aviv viele Israelis. Die Kleidung unterscheidet sich stark von unserer. Sie tragen hauptsächlich schwarze Kleidung, eine Kipa (Kopfbedeckung) auf dem Kopf, einen großen schwarzen Hut und viele haben Haare, die - extra zu Locken gewickelt – vor den Ohren liegen.

Außerdem fällt schon am Flughafen auf, dass in Israel nicht viele Touristen unterwegs sind.

Abends gab es dann das erste Treffen mit den israelischen Gastgebern, die fast alle aus dem Krankenhaus in Tiberias kamen.

Die Unterhaltung wurde hauptsächlich in Englisch geführt, wobei einige Begrüßungsreden aus dem Hebräischen übersetzt wurden. 

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Dienstag, 3. Mai 2011

08.00 Frühstück


09.00 Abfahrt zum Poriya Krankenhaus


10.00 Poriya Hospital

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Das Poriya Krankenhaus besteht momentan aus zwei Hauptgebäuden.

Das Erste, welches wir besichtigt haben, ist erschreckend klein. Alles wirkt unsteril und „dreckig“. In der Notaufnahme, wie auch in anderen Stationen, werden alte Gardinen anstatt richtiger Wände benutzt.

 

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Das zweite Gebäude des Poriya Hospital ist noch im Bau.Auffallend ist, dass es viel größer ist. Es besitzt viele neue Räumeund ist viel moderner. Dass es moderner ausgestattet ist, fällt auch bei den Schutzfaktoren des Krankenhauses auf. Zum Beispiel erkennt man von außen bis zu einem Meter dicke Wände, die gegen Bombenanschläge schützen sollen. Außerdem wurde eine Luftfilterungsanlage eingebaut. Diese wird vom Computer automatisch eingeschaltet, wenn die Luft durch einen Gasanschlag verdreckt wurde und somit sofort gereinigt werden muss. Damit keine Patienten und Angestellten in Gefahr kommen. 

14.00 Lunch im Krankenhaus

Obwohl wir nur in der kleinen Kantine des Krankenhauses saßen, wurden wir trotzdem bedient und mit vielen Sachen verwöhnt. Insgesamt gab es 11 verschiedene Salate und zwei Platten mit Fleisch und Fisch.


14.45 Heilige Kirche der Seligsprechung

Vor dieser Kirche war ein schöner Park. Hier konnte man nur fruchtbare Erde, viele Palmen und farbenfrohe Pflanzen erkennen. Die Kirche war an sich sehr klein und dezent aber trotzdem schön gestaltet. Durch die kreisrunde Form hatte man einen guten Rundumblick und konnte die Landschaft und den See Genezareth gut sehen.


15.15 Abfahrt


15.30 Kloster ´Domus Galileo´

Ich war vor ein paar Jahren schon einmal in Rumänien in einem Kloster. Doch das in Israel war viel moderner und anders als ich es mir vorgestellt hatte. Trotzdem war es sehr kahl ausgestattet. Zudem wurde gezeigt, dass in diesem Kloster ein starker Glauben herrscht. Die Leute, die dort leben, beten drei mal am Tag. Morgens eine Stunde, mittags eine halbe Stunde und abends eine dreiviertel Stunde.

Auffallend fand ich, dass sie trotz des starken Glauben ans Christentum, einen großen Saal besitzen, wo jeder, egal von welcher Religion, Veranstaltungen haben kann. In diesem Saal findet man keinerlei glaubensorientierte Gegenstände. 

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16.30 Kirche Tabgha, Brotvermehrung

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Die Kirche Tabgha ist eine sehr alte Kirche. Sie besitzt einen sehr schönen Innenhof und in der Kirche selbst findet man echte Mosaike aus dem 4. Jhdt.

Die Bilder auf dem Boden zeigen ägyptische Figuren und Tiere. Daraus schließt man, dass der, der diese Kirche gebaut hat, aus Ägypten stammte und so diese Figuren mit in den Bau eingebracht hat. 

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Unser Abendessen war auf der Terrasse des Kulturzentrums „Bet Gabriel“. (http://www.betgabriel.co.il/site/deu.html)

Dort fand 1994 die Unterzeichnung des Friedensvertrages zwischen Israel und Jordanien statt. Wir konnten den großen runden Verhandlungstisch und die jeweiligen Flaggen neben den Büsten von Izhak Rabin und dem jordanischen König sehen.

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 Das Essen war diesmal von den israelischen Gastgebern selbst gemacht.

Am Ende hörten und sahen wir noch ein großes Feuerwerk direkt am Seeufer – laut Aussage unserer israelischer Begleiter wahrscheinlich eine Hochzeit.


22.30 Hotelzimmer


Mittwoch, 4. Mai 2011

07.30 Frühstück


08.40 Abfahrt


08.50 Yardenit –Taufstelle Jesu (Jordan valley)

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Am Fluss Jordan waren sehr viele Leute, auch aus anderen Länder, wie zum Beispiel Menschen aus SriLanka, die sangen und beteten, unterwegs. Man sah sehr viele, die in weißen Gewändern die Stufen zum Fluss Jordan hinunter gingen, um sich mit dem Wasser taufen zulassen. 

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Manche schwammen sogar ganz in ihm. Viele, unter denen auch wir waren, kauften eine kleine Wasserflasche mit einem Foto des Jordans und füllten uns ein wenig Wasser ab.

09.30 Abfahrt


09.55 Aussichtspunkt Peace Vista/ Mizpeh Shalom

Dieser Aussichtspunkt ist mehrere hunderte Meter hoch und man hatte einen perfekten Blick auf den See Genezareth und Tiberias. Von dort haben die Syrer direkt nach der Staatsgründung Israel angegriffen. (http://www.youtube.com/watch?v=VcmTbZbVrdQ)


10.20 Abfahrt


11.00 Golan Höhen (Weinkeller)


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Beim Besuch des Weinkellers in den Golan Höhen wurden wir zuerst in den Shop geführt daraufhin kam eine Erklärung der Weinherstellung. Uns wurden die Stationen und Räume wie auch viele Tanks und Fässer des Weins gezeigt. Dann begann die Weinprobe. Insgesamt probierten wir drei Weine und als Souvenier durften wir ein Weinglas mit dem Emblem des Weinkellers mitnehmen.

12.00 Informationsveranstaltung Golan Höhen

Als Erstes wurde uns ein kleiner Film über die Golan Höhen gezeigt. Die Leinwand war halb kreisförmig somit wirkte es fast schon 3D ähnlich. Der Film zeigte kurze Clips über die vielen Aktivitäten, die man in den Golan Höhen machen kann, wie Reiten, Ski fahren oder Wandern. Zusätzlich waren die Effekte des Films großartig. Wenn es ihm Film regnete, dann fielen auch über die Sitzreihen kleine Wassertropfen herunter oder wenn es sehr windig war, fingen an der Decke die Windräder an sich zudrehen. Als Zweites wurde uns ein Modell gezeigt. Es war ungefähr 6 mal 3 Meter groß und stellte Israel und dessen umliegenden Länder da. Eine tolle Lichtershow und Sprecher erklärten die Geschichte von Israel und dessen erlebte Kriege.


12.45 Mittagspause


13.15 Abfahrt


13.45 Schützengräben  

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Die Bunker der Soldaten zu sehen war auf der einen Seite interessant und auf der anderen Seite schrecklich. Es war interessant mitzubekommen,  wo die Soldaten lebten - doch schrecklich unter welchen Vorraussetzungen und Zuständen sie den Krieg führen mussten. Als man durch den Bunker ging, sah man noch Feldbetten und alte Tische. Alles war dreckig und eng, aber doch für die Nachwelt sehr schön hergerichtet.

Außerdem konnte man auf dem Aussichtsplatz der Schützengräben die Grenze zu Syrien gut erkennen. Es ist wahnsinnig, wie nahe dort alles zusammen liegt. 

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14.50 Abfahrt


15.55 Aussichtspunkt

Von diesem Aussichtsplatz konnte man bis zum Libanon herüber schauen und sogar ein weißes UN-Fahrzeug sehen.


16.00 Abfahrt


17.30 Hotelzimmer


19.30 Abfahrt zu Dr. Farbsteins (Chef des Poriya Hospital) Haus


Donnerstag, 5. Mai 2011

07.00 Frühstück

 

08.00 Abfahrt nach Tel Aviv


10.30 Rathaus, Gedenkstätte

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Dort hat am 4.11.1995 in großer Hoffnung auf einen langfristigen Frieden mit den Palästinensern der Ministerpräsident Rabin eine Rede gehalten und wurde von einem fanatischen Israeli erschossen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Jitzchak_Rabin)

Das Denkmal ist sehr schön - doch es wirkt insgesamt sehr klein für das, was Itzak Rabin für sein Land getan hat.

 

10.45 Abfahrt


10.50 Jaffo (alte moslemische Stadt)

Eine sehr schöne kleine Kirche, hübsche Läden und viele Leute. Sehr schön hergerichtet.

 

11.35 Abfahrt


12.15 Flughafen

Heute mussten wir einen kleinen Stopp am Flughafen machen, da uns vier der Gruppe schon verließen und nach Hause flogen. Ihr Flug hatte sich dann doch einen Tag verschoben, da ein Kerosintank am Flughafen verdreckt war und somit die Angst bestand, dass das ganze Kerosin verschmutzt wäre. Daher wurde jeder Flug gecancelt.

 

13.30 Hotel YMCA 

Das Hotel ist deutlich besser als eine Jugendherberge und direkt gegenüber dem berühmten King David-Hotel, wo sich am 19.11.1977 der israelische Präsident Menachem Begin und der ägyptische Präsident Anwar el Sadat zu Friedensverhandlungen getroffen hatten. (http://www.weltreporter.net/texte/6/zimmermann8.pdf) 

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14.00 Hotelzimmer


14.30 Mittagspause


15.00 Innenstadt


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Klagemauer

Die Klagemauer mal mit seinen eigenen Augen zusehen, war sehr interessant. Auf dem Platz, auf dem man nur durch eine Sicherheitskontrolle wie am Flughafen kam, waren hunderte von Leuten zusehen. Auch die Aufteilung der Klagemauer für Männer und Frauen war interessant. Die Männer hatten fast 2/3 der Mauer für sich - somit blieben den Frauen nur noch 1/3. Daher waren bei den Männern immer noch Lücken und die Frauen standen schon in Dreier-Reihen an der Klagemauer. Wir gingen also zur Klagemauer und beteten. Daraufhin gingen wir, wie wir es bei vielen Frauen neben uns beobachteten, wieder rückwärts zurück. In der Mitte des Platzes standen in einem abgegrenzten Bereich Soldaten, die irgendwelchen Befehlen folgten. Es war eine Übung und sollte den Leuten zeigen, dass sie vom Militär geschützt werden. Für mich war es eher eine ungewohnte Situation, da wir in Deutschland ja fast nie mit Soldaten in Berührung kommen. 


Felsendom

Den Felsendom konnten wir leider nur von weitem betrachten, da er von den Palästinensern kontrolliert wird, die den Zugang im Moment sperren.

Interessant ist die Nähe von jüdischen und moslemischen Heiligtümern, da die Klagemauer direkt an den Platz angrenzt, auf dem Felsendom und Al Aksha  Moschee stehen.


Gassen mit kleinen Geschäften

Auch hier fiel die Präsens der Soldaten auf. An jeder dritten Ecke standen drei bis vier Soldaten mit Gewehren, die einen, meiner Meinung nach, mit kritischen Blicken musterten. 

Überhaupt gibt es überall – selbst im normalen Linienbus – Gelegenheit, den Soldaten und deren Waffen nahe zu kommen.

 

18.00 Hotelzimmer


19.30 Abendessen im Hotel

  

Freitag, 6. Mai 2011

08.00 Frühstück

 

09.30 Bushaltestelle

 

10.30 Yad Vashem Holocaust Gedenkstätte

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Die Yad Vashem Gedenkstätte ist sehr groß und sehr gut aufgearbeitet. Die Form des Gebäudes ist dreieckig und man wird von Gang zu Gang durch die interessante, aber auch sehr traurige Geschichte Israels geführt. Wenn man sich diese Bilder, Videos und Texte anschaut, kommt man in eine sehr traurige, bedrückte Stimmung. Ich könnte sogar sagen, dass es ganz am Ende ein wenig zuviel Information war, da man es, wen man es nur hört, schon fast nicht glauben kann, was in den Jahren passiert ist. Doch wenn man dann noch Videos sieht, wo tausende Menschen einfach getötet werden, weil sie einer anderen Religion angehören, ist es nur noch schrecklich! 

  

16.15 Via Dolorosa / Innenstadt

 

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Grabenskirche

Die Grabeskirche ist sehr schön und groß. Schon beim Hereingehen fällt auf, dass die ganze Kirche voll mit kleinen Lämpchen und Kerzen ist. Zudem sind viele Leute dort, um das Grab Jesus zu sehen. 

 

Kirche der heiligen Anna

Diese Kirche ist eher schlicht gehalten,  aber trotzdem schön. Auch sie besitzt einen kleinen Park vor ihr, der mit Pflanzen und Palmen geschmückt ist. Hinter der Kirche waren Ausgrabungen erkennbar.

19.00 Restaurant

 

 

22.30 Hotelzimmer


Samstag,  7. Mai 2011

08.00 Frühstück


09.00 Abfahrt zur Masada und zum Gedi (Spa)


11.00 Masada

Schon der Weg nach Masada war unglaublich. Es hieß man würde über einen Berg fahren und dann wäre man in der Wüste Israels und genauso war es! 

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Plötzlich sah man nur noch Sand und trockene Sträucher auf der einen Seite. Doch auf der anderen Seite konnte man hinter einer großen Sandfläche das Meer sehen. Auf den Berg Masada kamen wir mit einer Bergbahn. Die Aussicht von dort war großartig, man konnte um den ganzen Berg schauen. Oben haben sich im Jahre 73 nach Christus 960 Juden über 3 Jahre der Belagerung durch die Römer widersetzt und am Ende lieber Selbstmord begangen, statt in die Sklaverei zu gehen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Masada

 

13.00 Abfahrt zum Spa

 

13.15 Spa

             - Totes Meer

Im totem Meer zu schwimmen ist ein tolles Erlebnis und unterscheidet sich völlig von anderen Badegängen.

Der Salzgehalt im toten Meer ist so hoch, dass man das Gefühl hat, man würde auf dem Wasser schweben. Es ist fast unmöglich sich hinzusetzen oder unterzutauchen.


             - Schlammbäder

Die Schlammbäder sind zwar eine wirklich dreckige Angelegenheit, sind aber gut für die Haut und machen Spaß.


16.00 Abfahrt zurück zum Hotel


18.00 Hotelzimmer


19.00 Restaurant


Sonntag, 8. Mai 2011

00.30 Abfahrt mit einem Taxi zum Flughafen


02.00 Flughafen


04.10 Boarding

Auffallend bei der Kontrolle war, dass sie wirklich streng ist. Zuerst wurde der Koffer durch eine riesige Maschine gefahren. Nach Einschätzung der Maschine wurde entschieden, ob ein Angestellter den Koffer noch mal durchsuchen musste. Wenn ja, guckte sich dieser den Koffer von Innen an und durchwühlte die Kleidung. Daraufhin stellte er Fragen, ob wir den Koffer immer bei uns hatten, ob wir Geschenke mit haben und so weiter….

 

Eine Reise nach Israel – dieses Land hat auch schöne Seiten

Wir alle kennen Israel eigentlich nur aus den Nachrichten. Dort wird viel über Krieg, Verletzte und Tote berichtet. Und mit diesen Vorurteilen dem Land gegenüber bin ich nach Israel gereist - doch musste ich feststellen, dass dieses Land mehr zu bieten hat als ich angenommen hatte.

Das Besondere an Israel spiegelt sich schon in der Geschichte dieses Landes wieder – und diese mehr als 2000 Jahre alte Geschichte ist dort überall und vielfältig spürbar.

Israel war einst von den Römern als deren Provinz besetzt. Der Ursprung des Christentums liegt in Israel, sowie es auch das Geburtsland Jesu ist. Rund um den See Genezareth hat er seine Wunder gewirkt. In Jerusalem befinden sich der Kreuzweg und die Grabstätte Jesu.  Auch die dritte Weltreligion - der „Islam“ - ist in der Altstadt Jerusalems stark verwurzelt (z.B. Felsendom).

Momentan hört man viel von Auseinandersetzungen der Juden mit den Palästinenser und ihren arabischen Nachbarn. Überall mischen sich Plätze des Friedens (z.B. King David Hotel) mit ständiger Bedrohung (z.B. Golan Höhen).

Eine wichtige Gedenkstätte für die deutsch israelische Geschichte ist Yad Vashem in Jerusalem. Sie erinnert an die zahlreichen Opfer des Holocaust. Hier spürt man ganz intensiv, wie wichtig das Kennenlernen und der Respekt zwischen israelischen und deutschen Menschen ist, damit so ein schreckliches Ereignis nie wieder passiert.

In den Gesprächen mit den Israelis, die wir getroffen haben, kam immer eine große Herzlichkeit der Leute zum Vorschein. Diese Offenheit im Umgang hätte ich auch gerne mit Jugendlichen gehabt, um deren Einstellungen und Haltungen uns gegenüber kennen zulernen. Doch diese Möglichkeit bekamen wir leider nicht.

Unsere Idee aber, eine Schulfreundschaft herzustellen, wurde von den Israelis positiv aufgenommen. Ich konnte eine Adresse mitbringen und hoffe jetzt, dass sich daraus ein lebendiger Kontakt entwickeln kann.

Insgesamt bin ich sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, dieses Land zu besuchen und damit viele neue Erfahrungen sammeln konnte. Eine Reise nach Israel kann ich auf jeden Fall jedem sehr empfehlen.