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Kursfahrt nach Wien

Unser Deutsch-, Biologie- und Mathe-LK  der Jahrgangsstufe 12 besuchten für fünf Tage die österreichische Hauptstadt Wien.

Die Fahrt startete am 13. Oktober 2013 frühmorgens und noch am gleichen Tag erreichten wir am späten Abend das zentral gelegene A&O Hotel Wien. Wir bezogen direkt die neu ausgestatteten Zimmer, um am selben Abend noch die Stadt zu erkunden, wobei einige die Möglichkeit nutzten und ein echtes Wiener Schnitzel aßen.

Der nächste Morgen begann mit einem reichhaltigen Frühstück im Hotel, anschließend machten wir eine Stadtrundfahrt und hielten am Naschmarkt, der ein vielfältiges kulinarisches Angebot bietet und wo wir an allen Ständen Köstlichkeiten wie getrocknete Früchte, Falafel mit unterschiedlichen Cremes und Antipasti probieren konnten.

Am Nachmittag besuchten wir das Schloss Belvedere, das aus einer prachtvollen barocken Schlossanlage und einem weitläufigen Garten besteht. Abgesehen von der imposanten Erscheinung des Schlosses ist im oberen Belvedere die weltgrößte Klimt-Sammlung ausgestellt, die sich die Kunstinteressierten unter uns nicht entgehen ließen.

Abends gingen wir zudem noch in das eindrucksvolle Burgtheater, um uns die Aufführung von „Elektra“ anzuschauen. Das Burgtheater gilt als eine der bedeutendsten Bühnen Europas und ist das älteste deutschsprachige Sprechtheater, wobei uns insbesondere die Atmosphäre im großzügigen und luxuriös ausgestatteten Theatersaal gefiel. Müde von den vielen Eindrücken kehrten wir später zum Hotel zurück und ließen den ersten Tag gemeinsam auf unseren Zimmern Revue passieren.

Nach dem Frühstück des nächsten Tages besichtigten wir das Schloss Schönbrunn, in dem Kaiserin Sissi einst ihre Sommer verbrachte. Das weitläufige Schlossgelände war sehr eindrucksvoll, und dank des schönen Wetters strahlte das Schloss in seiner ganzen Pracht. Abgesehen von dem Schloss gehören auch noch eine Parklandschaft, ein Palmenhaus, die Gloriette und der älteste noch bestehende Tiergarten der Welt zu der Anlage. Der Großteil unserer Schüler besuchte den Tierpark, und vor allem der Biologie- LK kam bei den vielen verschiedenen Tierarten auf seine Kosten.

Den ereignisreichen Tag ließen wir im Anschluss abends im Wiener Prater ausklingen, wo es eine bunte Auswahl an verschiedenen Fahrgeschäften gab. Im Zentrum des Praters steht das fast 65 Meter hohe Riesenrad, aus dem man abends die unzähligen Lichter der Stadt, die sich in der Donau spiegeln,  betrachten kann.

Am Mittwoch begannen wir den Tag mit einem Besuch im Sissi-Museum mit angeschlossener  Silberkammer, in dem viele persönliche Gegenstände der österreichischen Kaiserin aufbewahrt und ihre Zimmer originalgetreu nachgebaut dargestellt werden. 

Später schauten wir uns noch das Hundertwasser-Haus an, was derzeit als Wohnhaus genutzt wird und sich besonders farbenfroh und verspielt von dem ansonsten vornehmen barocken Ambiente der Stadt abhebt.

Überdies besuchten wir das Kunst Haus Wien, wo unzählige Werke von Hundertwasser und anderen Künstlern ausgestellt sind.

Auch für den freien Nachmittag hatten alle eine vielfältige Auswahl an Angeboten: Einige besuchten die Mariahilferstraße, wo sich zahlreiche Läden  befinden, andere erkundeten die Stadt oder kehrten in einer der berühmten Zuckerbäckereien ein.

Mit dem nächsten Tag war auch schon der Abreisetag unserer Kursfahrt gekommen.

Bereits nach dem Frühstück packten wir unsere Koffer und  machten uns direkt auf den Weg zu dem nächsten Programmpunkt: Der Besuch im Kunsthistorischen oder wahlweise im Naturhistorischen Museum stand auf dem Plan.  

Nach Absprache war es aber auch möglich, weitere Orte zu besuchen wie beispielsweise die Spanische Hofreitschule in der Hofburg, wo man Vorführungen der stolzen Lipizzaner zu klassischer Musik sehen kann.

Am Nachmittag besichtigten wir noch den Stephansdom, der Österreichs bedeutendstes gotisches Bauwerk ist und eine Reihe von Fundschätzen beherbergt.

Am Abend war es bereits Zeit, Abschied von der Stadt Wien zu nehmen, und wir machten uns auf den Weg zurück nach Mülheim.

Die Kursfahrt war sehr abwechslungsreich und interessant, jedoch merkten wir alle, dass diese Fahrt voraussichtlich die letzte in unserer Schullaufbahn war. Aus diesem Grund blickten die  meisten ein wenig wehmütig auf die vergangene Woche zurück.

Von Amelie Müller