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Kulturschule OP

In der letzten Schulwoche vor den Ferien gingen die Ruderinnen und Ruderer der Ruderriege unserer Schule auf „Wanderfahrt“. Da vielen Ruderinnen und Ruderer die Erfahrungen mit einer „echten“ Wanderfahrt – etwa auf der Mosel oder der Lahn – fehlten, entschieden sich die Protektoren der Ruderriege Herr Büchel und Frau Krach für einen zweitägigen Aufenthalt im Sportpark Wedau. Am Ankunftstag Dienstag erkundeten die Sportlerinnen und Sportler sofort das Ruderrevier der Regattabahn Duisburg. Eine Besonderheit der Regattabahn im Vergleich zum heimischen Ruderrevier der Ruhr ist die Abgeschlossenheit des Gewässers – bis auf einige Schwäne und Enten störte niemand das Naturerlebnis Rudern.

Nach einem leckeren Mittagessen in der neuen und wirklich sehenswerten Jugendherberge am Sportpark und einer gemeinsamen Runde „Werwolf“ konnten die Zimmer bezogen werden. Nachmittags stand eine weitere Rudereinheit auf dem Programm, in der die Sportlerinnen und Sportler in Kleinbooten wie Einern und Zweiern ihre Ruderkenntnisse erweiterten. Hier gab es die ein oder andere Kenterung, aber dank eines Motorbootes konnten alle Sportlerinnen und Sportler gesund an Land gebracht werden.

Um auch andere Wassersporterfahrungen zu sammeln, wurde am Dienstagabend Wasserski gefahren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten schaffte es jeder Teilnehmende mindestens eine Runde auf der anspruchsvollen Strecke zu fahren. Die drei Sporteinheiten allein am Dienstag forderten jedoch auch ihren Tribut: Blasen an den Händen, Sonnenbrand auf den Schultern und Erschöpfung ließen alle Ruderinnen und Ruderer um 22.30 Uhr tief und fest schlafen.

Mittwochmorgen – nach erholsamer Nachtruhe – mussten die Zimmer geräumt werden, ehe es erneut in die Boote ging. Die Fortschritte durch die intensiven Trainingseinheiten führten dazu, dass alle verfügbaren Skiffs (Renneiner) des Duisburger Rudervereins von den OP-Sportlerinnen und -Sportlern zu Wasser getragen werden konnten. Keiner der sechs Einerruderer kenterte und alle schafften es, eine große Regattabahnrunde bei nicht unerheblichem Wind zurückzulegen.

Den sportlichen Abschluss bildete ein Besuch im Tree2Tree-Kletterwald. Dort erklommen die Ruderinnen und Ruderer in schwindelerregender Höhe Bäume, Marathon-Klettersteige und Seilbahnrutschen.

Am Mittwochabend besuchten die Eltern aller Sportlerinnen und Sportler dieselben und sorgten mit einem schmackhaften Grillbuffet für einen gemütlichen Schuljahresausklang der Ruderriege.

Alle Teilnehmenden sind sich sicher, dass diese Wanderfahrt die erste, aber ganz sicher nicht die letzte ihrer Art gewesen sein wird. Für den Sommer 2020 laufen die ersten Planungen für eine mehrtägige Wanderfahrt von Ruderverein zu Ruderverein.

 

Gruppenfoto Ruderwanderfahrt

 

Möchtest du auch das Rudern lernen, gemeinsame Events wie die Wanderfahrt mit den Ruderinnen und Ruderern der Otto-Pankok-Schule gestalten und erleben? Dann werde Mitglied in der Ruderriege der Otto-Pankok-Schule!

Wir treffen uns ein- bis zweimal wöchentlich zum Rudern am schuleigenen Bootshaus an der Mendener Straße 6. Bitte achte für das neue Schuljahr auf den Aushang, den AG-Zettel oder Flyer. Wenn du Interesse oder weitere Fragen hast, melde dich bei Frau Krach im Lehrerzimmer oder unter ruderriege@otto-pankok-schule.de!

Protektorin Ruderriege Bis dahin, Riemen- und Dollenbruch! Die Ruderinnen und Ruderer des OPs

Die Otto-Pankok-Schule und der Rudersport verbindet eine langjährige Liebe – das schuleigene Ruderbootshaus konnte im vergangenen Jahr seinen 120. Geburtstag feiern. Schülerinnen und Schüler konnten in der Schulgeschichte immer wieder Erfolge im Rudersport vermelden.

So auch in diesem Jahr: Vom 20. bis zum 23 Juni 2019 fanden auf dem Beetzsee in Brandenburg an der Havel die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Rudern statt. Für die Mülheimer Rudergesellschaft gingen Kristin Burkert-Scholz (9b) sowie Sven Achterfeld (EF) an den Start, die jetzt eine bronzefarbene bzw. eine goldene Medaille ihr Eigen nennen dürfen. Die beiden Treppchen-Platzierungen waren Grund genug für Herrn Stockem Kristin und Sven sowie die Protektorin der schuleigenen Ruderriege Laura Krach zu einem Gespräch einzuladen.

 

Ruderer 2019 Bild

 

Kristin startete in der wieder neu ins Rennprogramm aufgenommenen Disziplin „leichter Doppelvierer mit Steuerfrau der 15-/16-jährigen Frauen“. Jede Ruderin darf in dieser Bootsklasse maximal 55 kg Gewicht auf die Waage bringen; das Durchschnittsgewicht der Vierer-Mannschaft beträgt sogar nur 52,5 kg. Kristin trainierte in der abgelaufenen Saison neben dem Schulstress ca. sieben Mal pro Woche mit Ruderinnen vom Crefelder Ruderclub, dem Essener Ruderregattaverein sowie dem Ruderclub Meschede. Mit einem knappen Rückstand von 2.1 Sekunden auf Platz 2 konnte die Mannschaft um Kristin die Hanauer Rudergesellschaft deutlich auf Platz 4 verweisen, sodass sie nach einem eher schwachen Bahnverteilungsrennen (dort „nur“ Platz 4) im Finale aufblühten und vom Start weg auf Bronzekurs lagen. Kristin trägt die Bronzemedaille mit großem Stolz und freut sich auch auf Rudererfahrungen in ihrem kommenden Auslandsjahr.

Sven ruderte mit Sportlern vom Essener Ruderregattaverein im „Achter mit Steuermann der 15-/16-jährigen Männer“. Nach einer leistungsintensiven Saison mit zahlreichen Ergometer- und Krafttests sowie zwei Langstreckenrennen im Einer konnte Sven sich gegen die zahlreichen Konkurrenten aus Mülheim, Essen, Oberhausen und Krefeld durchsetzen und sich für einen der umkämpften Plätze im NRW-Achter empfehlen. Schon im Vorlauf fuhr der Achter um Sven die schnellste Zeit und konnte sich auch im Finale am Sonntag den obersten Platz auf dem Siegertreppchen sichern. Für Sven beginnt mit der neuen Saison das Rudern in der Altersklasse der A-Junioren (17/18-Jährige), was einen erhöhten Trainingsaufwand von 8 Einheiten pro Woche (in Spitzenzeiten eher mehr) bedeutet.

Auch Schulleiter Herr Stockem kennt die Herausforderung, Schule und Training miteinander zu koordinieren. Er wurde mit seiner Achter-Mannschaft vom Ruderclub Hamm 1971 Deutscher Meister. Nach seiner aktiven Karriere legte er die Prüfungen zum Übungsleiter-C sowie zum Trainer-B ab und brachte 1986 eine eigene Mannschaft zur Medaille auf der Jugendmeisterschaft. Auch heute ist er passionierter Ergometer-Ruderer – eine Tatsache, die Sven und Kristin, die Ergometerrudern als notwendiges Übel betrachten, nicht ganz nachvollziehen konnten.

Neben den sportlichen Erfolgen betonten Kristin und Sven auch andere Kompetenzen, die durch das Leistungstraining im Jugendalter ausgebildet werden. Kristin wird durch ihren Sport sehr geprägt, da er von ihr Teamgeist verlangt, was für sie auch in der Schule ein wichtiger Aspekt ist. Herr Stockem und Sven betonen die Ausbildung von Ehrgeiz, Leistungswillen und Disziplin.

Die Otto-Pankok-Schule gratuliert den Beiden recht herzlich und hofft auf weitere sportliche und schulische Erfolge, die wir mit ihnen erleben dürfen.

L. Krach

Der Literaturkurs führt gemeinsam mit den Musikkursen und dem Orchester OPus81 am Mittwoch, den 10.07.2019 das Stück "Abiball" auf und lädt herzlich zum Besuch ein.
Beginn 19h, Dauer (mit Pause) ca. zwei Stunden.

Die Badminton-Stadtmeisterschaften im Januar fanden in der Innogy-Sporthalle statt. Nach langer Zeit hatte die Otto-Pankok-Schule wieder eine Mannschaft in diese Wettkämpfe entsandt. Mit Moritz Rösner, Fabian Bülte, Johanna Wendt sowie den Zwillingen Tom und Ella Bextermüller traten 5 Badmintontalente unserer Schule an, die alle aus den 6. Klassen stammten und 2007 geboren wurden.

Die Luisenschule staunte nicht schlecht, als nach den Jungen- und Mädchendoppeln das OP 2:0 vorne lag. Johanna und Ella sowie Tom und Moritz hatten unsere Schule in Führung gebracht. Johanna konnte dann auch ihr Einzel in einem besonnen geführten Spiel gegen eine zunehmend entnervte Gegnerin gewinnen. Ella musste sich nach einer Energieleistung ihrer Gegnerin, die zur deutschen Elite gehört, 14:21 und 20:22 geschlagen geben, bevor auch Fabian und Tom ihr Spiel abgeben mussten. So stand es vor dem entscheidenden Mixed-Doppel 3:3. Zu unserem Unglück konnte die Luisenschule in diesem Doppel dann einen Spieler aufbieten, der als Einziger dem Jahrgang 2006 entstammte und Tom und Ella mit seinen Größen- und Reichweitenvorteilen keine Chance ließ.

So darf sich die Otto-Pankok-Schule nun Vizestadtmeister nennen und mit großer Hoffnung die Meisterschaften im nächsten Jahr ansteuern: Dann entstammen alle unsere Talente dem ältesten Jahrgang.

L. Rehfuß

 

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Bild v. l. n. r.: Coach Lothar Rehfuß, Ella Bextermüller, Johanna Wendt, Tom Bextermüller, Moritz Rösner, Fabian Bülte

Am 23. Februar um 19 Uhr gastiert das Backsteintheater aus Mülheim mit dem Stück „Die 39 Stufen“, einer Theaterversion des gleichnamigen Stücks von Alfred Hitchcock.

Karten gibt über http://backsteintheater.de/

Der Eintritt ist frei.