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Einen ersten Einblick infirma open surprise2 die Unternehmenswelt erfahren, dabei noch etwas Gutes tun und Spaß haben. Das ist das Ziel von 19 Schülern des Otto-Pankok-Gymnasiums. Die Neuntklässler haben schon im vergangenen Schuljahr im Rahmen des Differenzierungsunterrichts begonnen, sich im Rahmen des Wirtschaftskurses von Lehrer Björn Schnieder über den Arbeitsmarkt und speziell die verschiedenen Rollen in einem Unternehmen zu informieren. Nun haben sie im Bereich des Junior-Projektes des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln eine eigene Firma gegründet.

 

Zu Anfang gab es einige Start-Schwierigkeiten in der Findung einer passenden Geschäftsidee und der Auswahl des Firmennamens, wobei die Schüler sich schlussendlich für den Verkauf von sogenannten Überraschungsboxen unter dem Namen „OPenSurprise“ entschieden haben. „Bei den Boxen geht es vor allem darum, Menschen verschiedener Altersklassen eine Freude zu machen.“, so die beiden Vorstandsvorsitzenden Lena Nelsen und Roni Khalil. Sowohl für Kinder, als auch für ältere Menschen werden die Überraschungen bald zum Verkauf angeboten werden. Wahlweise als einmaliger Artikel, oder aber als monatliches Abonnement.

Obwohl sich das Schüler-Unternehmen im Moment noch im Aufbau befindet, hat Schulleiter Ulrich Stockem das Vorhaben schon mehrfach gelobt und Verbindungen zu wichtigen Partnern wie zum Beispiel dem Lions-Club hergestellt. „Ich finde das Projekt ist eine gute Möglichkeit um wichtige Praxiserfahrung in der Unternehmenswelt zu sammeln. Da wir die erste Schule in Mülheim sind, die an dem Programm teilnimmt, ist es auch für mich eine neue und spannende Erfahrung.“, so Stockem.

Der erste große Auftritt des Unternehmens war der Bücherverkauf des Lions-Clubs, den dieses Jahr die jungen Unternehmer organisierten. Am 24. Oktober fand der dritte Büchermarkt statt, Schulleiter Ulrich Stockem bezeichnet die Veranstaltung als durchaus erfolgreich, aber ausbaufähig. Er lobfirma open surpriset vor allem die gute Organisation durch die Schüler und ist rundum zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. „Für mich ist es vor allem großartig zu sehen, wie Schüler und Schülerinnen sich engagieren und mit Spaß an die Sache und den damit verbundenen Aufwand herangehen. Auch wenn Bücher heutzutage oftmals durch Tablets und e-Book-Reader ersetzt werden, war die Veranstaltung im Großen und Ganzen gut besucht.“ , so Stockem.
Auch die Mitarbeiter des Lions-Clubs hatten mehrfach die gute Arbeit gelobt und sich gefreut, dass der Samstag so erfolgreich verlaufen ist. Der Erlös des Büchermarktes kommt wie immer caritativen Zwecken zu Gute. Ein Teil geht an die Schülerfirma. Quelle: lokalkompass.de