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„Lucky-Loser“ beim Lego-Programmier-Wettbewerb am 31.10.2011
 an der Universität Duisburg-Essen – Campus Essen


Legowettbewerb 2011

Am Ende des Lego-Programmier-Wettbewerbs an der Uni Essen-Duisburg am Fachbereich Wirtschaftsinformatik in Essen musste das ambitionierte Team der „Otto-Pankok-Schule“ zwar mit leeren Händen aber mit hoch erhobenem Kopf das Feld räumen. Denn der von ihnen programmierte Roboter löste als einziger von acht Robotern im Feld die gestellte Aufgabe jeweils im ersten Versuch. Man musste sich aber eingestehen, dass sich der Roboter im Vergleich zu Lösungen anderer Gruppen zu langsam bewegt hat.


Zur Aufgabe:

Der Roboter sollte am Anfang eines Parcours einen roten Ball aufnehmen, gekennzeichnet durch eine Aluminiummarkierung. Anschließend sollte der Roboter dem Parcours auf einer schwarzen Linie folgen und den Ball 10 cm hinter einer erneuten Aluminiummarkierung ablegen. Programmiert werden sollte all dies mit Lejos einer speziellen Javaumgebung für Legoroboter.

Die Gruppe, bestehend aus 4 Schülern der Jahrgangsstufe 10, Deniz Keskin, Julian Lorra, Leander Stuckmann und Jöran Wiechert, begleitet vom Informatiklehrer Markus Frilling, freute sich auf diese Aufgabe. Leider musste Philip Czapski krankheitsbedingt passen.

Nach Informationen über das Informatikstudium an der Universität Duisburg-Essen und einer Einführung in die Roboterprogrammierung mit Lejos ging es in Arbeitsräume, in der die Gruppe die gestellte Aufgabe programmieren sollte. Unterstützt bzw. beaufsichtigt wurde die Gruppe von Lehramtsstudenten des Fachs Informatik.

Nach der Mittagspause, zu der die Gruppen von der Uni in die Mensa eingeladen wurden, kam es nach einer weiteren Stunde Programmierung zum Finale des Wettbewerbs, bei dem die Roboter auf Zeit die gestellte Aufgabe lösen sollten.

Einige der anderen Gruppen hatte bereits Erfahrungen mit ähnlichen Aufgaben und verwendeten zur Lösung der Aufgaben Algorithmen, die eine wesentlich schnellere Fortbewegung ermöglichten. Leider haben diese Gruppen das Greifen und Ablegen des Balls so schlampig programmiert, dass es vielen Gruppen nicht gelang, den Ball gezielt aufzunehmen und abzulegen. Auch die siegreichen Gruppen waren nicht in der Lage, den Ball im ersten Versuch aufzunehmen und abzulegen.

So blieb für das Team der „Otto-Pankok-Schule“ am Ende der 4. Platz mit der Gewissheit, zwar nicht die schnellste, aber die mit Abstand zuverlässigste Programmierung abgeliefert zu haben. Wäre es Aufgabe gewesen, einen Roboter für die Bombenentschärfung zu programmieren, so wäre die Bombe vielleicht hochgegangen, weil die Zeit abgelaufen wäre. Bei den meisten anderen Gruppen wäre die Bombe auf jeden Fall explodiert. Aber das war nun einmal nicht die Aufgabe. So schafften es doch einige Roboter im zweiten Versuch wesentlich schneller.

Alles im allem war der Roboterwettbewerb eine tolle Erfahrung, bei dem wir uns beim nächsten Mal reelle Chancen ausrechnen.


Bericht: Deniz Keskin