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Die Preisträger des diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen Latein 2012: v.l.:  Henrik Heelweg (2. Platz in der Kategorie Latein) ; Elisabeth von Berg und Christian Groß (4. Platz in der Kategorie Englisch/Latein)

 

Im Herbst letzten Jahres meldeten wir drei uns beim Bundeswettbewerb für Fremdsprachen an. Mit der Bestätigung unserer Teilnahme erhielten wir auch unsere Themen und die Aufgaben, die wir bereits zu Hause vorbereiten sollten. Dazu gehörte, dass ein lateinischer Text richtig betont gesprochen und aufgenommen werden musste, eine Aufgabe, in der wir bisher  nur wenig Erfahrungen gesammelt hatten. Auch im Englischen war ein Text vorzulesen und eine freie Äußerung zu gestalten. Weiter erhielten wir Themen, auf die wir uns in detaillierter Recherche vorbereiten mussten. Hierbei war es ziemlich schwierig herauszufiltern, was nun wirklich relevant war und was nicht. Im Fach Latein war Wissen über die Sklaverei zur Zeit der Römer und neben diesem natürlich noch ein gewisses Grundwissen über die römische Geschichte und Mythologie gefordert, im Fach Englisch ging es um den Staat Texas, also die Geschichte, die Politik, aber auch berühmte Persönlichkeiten.

Der Wettbewerb selbst fand im Gymnasium Broich statt. Besonders knifflig wurde es beim lateinischen Hörverstehenstext. Obwohl wir so etwas hatten wir noch nie im Unterricht geübt hatten, obwohl recht schnell gesprochen wurde und wir vielleicht nur  jedes dritte Wort verstanden, konnten wir doch den Sinn der Erzählung erkennen. Die Aufgabe, die uns allen wohl am meisten Spaß gemacht hat, handelte von den römischen Gottheiten und beinhaltete eine Zuordnung kleiner Karikaturen zu Sätzen. Man konnte sich nicht nur über die teils lustigen Bilder und Sätze amüsieren, sondern die Aufgabe fiel auch verhältnismäßig leicht. Da waren Aufgaben über die lateinische Grammatik oder die Stilmittel schon anstrengender (und auch langweiliger). Interessant wurde es dann noch, als wir eine spanische Kurzgeschichte bekamen und sie mithilfe unserer Lateinkenntnisse verstehen mussten. Hierbei wurde schnell klar, wofür Latein auch heute noch sehr hilfreich sein kann.

Die Aufgaben im Englischen ließen sich durchaus mit denen aus dem Lateinischen vergleichen, nur kam hier noch ein Text hinzu, den wir, aufbauend auf unserem Wissen über Texas, verfassen mussten.

Auch wenn uns manche Aufgaben schwerer fielen als andere, hatten wir doch Spaß an dieser Herausforderung und werden uns mit großer Wahrscheinlichkeit auch nächstes Jahr wieder am Wettbewerb beteiligen.

 

Christian Groß, Henrik Heelweg, Elisabeth von Berg