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Der ICE schaukelt uns zurück, im Gepäck der Preis für den besten deutschen Beitrag in der Kategorie „Kampf gegen Gewalt“. Auf dem Rückweg von unserer Reise in die deutsche Hauptstadt lassen wir die Ereignisse noch einmal Revue passieren. Bei dem französisch-deutschen Schülerwettbewerb Mix’Art, organisiert vom Goethe Institut, vom Institut français und vom Verein Ariana, konnten unsere drei Mitschüler Jan Gilles, Gunnar Rittershaus und Philipp Brockhaus die Jury mit ihrem Werk „Un bouquet d’œillets – ein Strauß Nelken“ überzeugen. 

Mix’Art ist ein gemeinsames Projekt der beiden Nachbarländer Deutschland und Frankreich, in dessen Rahmen sich Schülerinnen und Schüler beider Nationen künstlerisch und kritisch mit aktuellen Themen auseinandersetzen und so auf die Wichtigkeit der deutsch-französischen Freundschaft aufmerksam machen und diese vertiefen.

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Anregt durch unsere Lehrerin Annika Budke entschlossen wir uns, an diesem Projekt teilzunehmen. In kleinen Gruppen wählten wir Themen aus, entwarfen Konzepte, setzen unsere Ideen in Collagen, Fotos und Filmen um und verfassten deutsche und französische Texte dazu. Unterstützt wurden wir dabei von dem französischen Künstler Pierre-Charles Flipo, welcher uns Tipps und Anregungen gab und mit dem wir selbstverständlich nur auf Französisch kommunizierten. Schließlich schickten wir vier Werke ein, die der harten Prüfung der Jury unterzogen werden sollten. Ein Werk, der Film „Un bouquet d’œillets“, wurde von der Jury als deutscher Sieger ihrer Kategorie ausgewählt. Dieser Film weist in gefühlvoller Weise auf die Ignoranz der Menschen gegenüber Gewalt und Gewaltopfern hin, wenn sie persönlich nicht direkt betroffen sind. Zu sehen waren Überbleibsel eines Tatorts und die fehlenden Reaktionen der Personen, die scheinbar gedankenlos diesen überqueren.

Letztendlich wurde der gesamte Kurs für zwei Tage zur Preisverleihung und Ausstellung der Siegerobjekte nach Berlin eingeladen. Den Aufenthalt haben wir bei strahlendem Sonnenschein genossen und nehmen viele neue Eindrücke sowie unseren extravaganten Preis mit nach Hause.

                                                              (verfasst von Laura Nowottka)