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Husarenstreich bleibt aus

Mit zwei Niederlagen und einem Sieg im Gepäck müssen die Basketballer der WKII (Jg. 1998-2000) in Hilden erneut die Segel streichen. Wie in den beiden Vorjahren erwiesen sich die Hürden der Basketballzentren aus Wuppertal und Essen zu hoch. Konnten unsere Jungs das Carl Fuhlrott Gymnasium im letzten Jahr noch an den Rand einer Niederlage bringen, so war das Ergebnis diesmal eindeutiger.

 

Der Gegner agierte mit einer Pressverteidigung und setzte unsere Spieler bereits ab der Mittellinie gehörig unter Druck. Spielmacher Lukas Kehlenbach, wie immer ballsicher und umsichtig, versuchte jedes Mittel, seine Mitspieler auf den Flügeln, Jonas Kehlenbach und Tobias Meyer, in Szene zu setzen, aber der Weg zum Korb blieb vor allem in Hälfte eins häufig versperrt. Dabei bedienten sich die Wuppertaler nicht immer fairer Mittel. Ihre sehr physische und z.T. grobe Spielweise brachte auch den späteren Turniersieger, das Don-Bosco Gymnasium in Rage. In der zweiten Hälfte konnten die Jungs die eigene Verteidigung kompakter gestalten und die Centerspieler Cornelius Heidmann und Alexander Ohnhaus ließen weniger Möglichkeiten zu. Am Ende trug jedoch auch das eigene Unvermögen, den Ball im Korb unterzubringen zur Niederlage bei. 10 Fehler bei Würfen in Brettnähe sind einfach zu viel.

Nach diesem Auftakt stand die Mannschaft bereits mit dem Rücken zur Wand und der Gegner aus Essen, das Don-Bosco-Gymnasium, gespickt mit hochklassigen Spielern, erwies sich als bärenstark. Zwar konnte Cornelius den Sprungball für sich entscheiden und auch der darauf folgende Angriff gelang, aber danach zogen die schwarz gekleideten Gegner schnell davon. Speziell die Centerspieler konnten sich ein ums andere Mal am Korb durchsetzen. Zudem gelangen dem Gegner auch mehrere Dreipunkte Würfe. Von der Bank kamen Luis Bliemel, Lennart Jagemann und Armin Softic und probierten verschieden taktische Spielzüge. Aber weder das Überlagern einer Seite, noch die Positionswürfe brachten die Wende. Das Ergebnis von 18:55 war deutlich, leider.

Zur allgemeinen Freude steckte das Team jedoch nicht den Kopf in den Sand, sondern stürzte sich mit Feuereifer in das bedeutungslos gewordene Match gegen die Bettine-von Arnim-Schule aus Langenfeld. Endlich konnten die Jungs ihr Spielverständnis zeigen und auch Cornelius ließ sowohl in Offensive als auch Defensive gehörig Dampf ab. Ihm gelangen einige sehenswerte Aktionen, darunter zwei Defensivblöcke, die unsere Bank zum begeisterten Aufspringen brachte. Endlich fanden auch die Positonswürfe ihr Ziel und mit einem versöhnlichen 36:25 beendete das Team das Turnier.

Im nächsten Jahr wird die Mannschaft zu alt sein, um noch mal in der WK II zu starten, in der auch weiterführende Runden stattfinden. Es hat riesigen Spaß gemacht die Jungs zu betreuen und ich bin dankbar, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben, an solch toll besetzten Turnieren teilnehmen zu können.  Wann der nächste starke Jahrgang auftaucht, bleibt abzuwarten.

(Redenius)