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Anrudern14Am 8. April um 17 Uhr startete am TVK Kupferdreh in Essen das diesjährige Anrudern des Mülheimer Rudervereins, des Klassik Boat Clubs, des WSV und der Ruderriegen des OPs  und der Karl-Ziegler Schule. Insgesamt waren wir knapp siebzig Leute. Das OP war mit sieben Leuten und einem Alt-Schüler vertreten.

 

 

 

 

Während gemächlich alle eintrudelten, wurden die Boote, die vorher per Anhänger zum TVK gebracht worden waren, aufgeriggert. Für alle Nicht-Ruderer: Aufriggern bedeutet, die Ausleger der Boote, die für den Transport abgeschraubt wurden, wieder anzuschrauben. Nachdem das Problem des fehlenden Zehners gelöst worden war, waren unsere zwei Boote schnell fertig und wir konnten uns an das Zeltaufbauen machen.

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Sofort schnappten wir uns den schönsten Platz am Steg also fast direkt am Wasser. Es war nicht ganz einfach die Heringe in dem steinigen Boden zu befestigen, aber mit einem Stein als provisorischem Hammer war es bald geschafft. Mittlerweile knurrte uns der Magen und wir bekamen die Erlaubnis von Herrn Stumme, dem Bootsbauer des WSV und langjährigen Freund und Helfer unserer Ruderriege, in  Gruppen loszuziehen und uns etwas zu Essen zu besorgen. Nach langer Suche fanden wir eine Pizzeria und nahmen uns die beste Pizza der Stadt, wie man uns versicherte, mit.

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Unter einem klaren Sternenhimmel aßen wir dann auf dem Steg unsere wirklich köstlichen Pizzas. Es wurde noch ein Weile geplaudert, bevor wir ins Zelt krochen und uns in unseren Schlafsäcken einmummelten. Nach einer recht kurzen Nacht gab es für alle ein willkommenes Frühstück und die Boote wurden zu Wasser gelassen. Bei wunderschönem Wetter machten sich alle teilnehmenden Boote entspannt auf den Weg über den Baldeneysee die Ruhr hinunter. Auch das Umtragen der Boote an den Schleusen wurde gemeistert, auch wenn das mit dem vielen Gepäck nicht einfach war.

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Um etwa 15:30 Uhr sammelten wir uns nach viereinhalbstündiger Fahrt am WSV, um nacheinander in einer geordneter Reihenfolge am Schülerbootshaus der Schulen anzukommen. Kurz darauf legten, zumindest die Boote der Karl-Ziegler und unsere, unter den Augen der vielen Gäste an. Die anderen fuhren wieder zurück zu ihren Bootshäusern.

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Auf dem Vorplatz des Schülerbootshauses waren Bierbänke und Tische aufgebaut. Die Eltern der Karl-Ziegler- und der Otto-Pankok-Schule stellten Grillwaren, Getränke und Kuchenbuffet bereit. Auch  die Ruderer der anderen Vereine stießen bald zu uns. Alle griffen hungrig zu und ließen es sich schmecken. Viele Eltern und Verwandte, Lehrer und Schüler waren gekommen und die Stimmung war ausgelassen und fröhlich.

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Der Höhepunkt für die Kinder und Jugendliche waren die von Herrn Stumme und seinen Kindern gebauten Schokokuss-Katapulte. Die Herausforderung das Tor der Burg  mit einem Ball zu treffen und mit etwas Glück einen Schokokuss entgegengeschleudert zu bekommen, machte allen –sogar dem einen oder anderem Erwachsenen– großen Spaß. So klang der Tag langsam aus und nach und nach verabschiedeten sich alle. Man kann sagen, dass dies eine gänzlich gelungene Aktion war!

 

Elisabeth von Berg (Schriftwart der Ruderriege der Otto-Pankok-Schule)