Biologie

 

Pipettentest

Am Donnerstag, den 29.04.2010 machten wir uns, die Schüler und Schülerinnen des Biologie Lks von Frau Deinert, auf den Weg zum Schülerlabor der Ruhr- Universität Bochum, um dort an dem Projekt „Gen- Food oder nicht? Das ist hier die Frage“ teilzunehmen.

Ziel war es, gentechnisch veränderte DNA des für die Herstellung der beliebten Tortilla Chips verwendeten Maises nachzuweisen.

 

Der Anbau des „Gen- Mais“ ist seit 2009 gesetzlich in Deutschland verboten, in beispielsweise den USA jedoch werden Produkte aus dem Gen- Mais hergestellt und als solche gekennzeichnet.

Nach einer kurzen Sicherheitsbelehrung für den Umgang mit den Geräten des Labors durften wir endlich selbst Hand anlegen: in einer Pipettier- Übung mit den hochwertigen Mirkopipetten erwiesen sich die Meisten von uns als geschickt.

 

Jetzt waren wir bereit uns unserer eigentlichen Aufgabe zu widmen. Zuerst musste jedoch die zuvor isolierte DNA der Chips vervielfältigt werden.

Hierfür setzten wir den sogenannten „Master- Mix“ an und stellten somit perfekte Bedingungen für die folgende „Polymerase- Kettenreaktion“, kurz PCR, her.

 

Nun hieß es warten. Während sich einige von uns die Mägen mit dem Mensa- Essen der Universität voll schlugen, nutzten andere die Zeit zum Sonnentanken.

Nachdem wir uns dann alle wieder gestärkt im Labor einfanden, begann die eigentlich interessante Arbeit: die vervielfältigte DNA wurde nun durch die Gelelektrophorese aufgespalten. Durch die Anordnung der einzelnen DNA- Fragmente entstand ein sogenanntes Bandenmuster: sah man auf diesem ein Basenpaar von 170 bp, so war der Mais gentechnisch verändert.

 

Leider waren viele von uns von ihren Ergebnissen eher ernüchtert, da kaum einer von uns ein optimales Bandenmuster „präsentieren“ konnte.

Dennoch halten wir als Fazit fest, dass es ein spannender Tag war und wir unsere zuvor im Unterricht theoretisch angeeigneten Kenntnisse über die Gentechnik festigen konnten. Auch wenn es zwischenzeitlich mühsam war, die Wartezeiten auszuhalten: alles in allem war es ein gelungener Ausflug, den wir gern an zukünftige Bio- LK Schüler weiterempfehlen wollen.

Schlerlabor