Chemie
19.01.2018
Abgabe Kursmappen Q2
19.01.2018, ab 11:40 Uhr
Ausgabe Laufbahn- Besch. Q2 + Info

Aluminiumverwertungsbetrieb 1Eine Schülergruppe des Alu-Projekts und der Umwelt-AG durften am  18.06.2014 mit Frau Garbe-Müller eine Alu-Sortieranlage in Herne Crange besuchen. Das war sehr interessant. Wir hatten vor Ort einen Führer, Herrn Gehring, der uns alles gezeigt hat und uns viel über die Verwertung von Aluminium erzählt hat.

Am Werkseingang stehen mehrere riesige Autowaagen, die den antransportierten Alu-Schrott mit dem LKW wiegen und die melden, wenn ein Transport radioaktives Material enthält. Da Aluminium oft mit anderen Metallen gemischt wird, gibt es viele unterschiedliche Alu-Legierungen, die jeweils anders recycelt werden. Wir haben erfahren, dass es in NRW nur 5 dieser Anlagen gibt. Wir sahen viele Berge mit unterschiedlichem Alu-Schrott. Ein Haufen bestand nur aus Getränkedosen, wobei Softdrink-dosen praktisch aus reinem Alu bestehen und Bierdosen auch aus Eisen. Unser Führer zeigt uns auf den Dosen die Symbole "ALU" für Aluminium und "Fe" für Eisen. Auf jeden Fall ist es wichtig, möglichst alle Metalldosen zu sammeln, damit das Metall wieder verwertet wird. Dann sind wir zu den Maschinen gegangen. Dort wurden zunächst Pappe und Papier vom Metall weggeblasen. Anschließend wurde der Schrott zerkleinert und dann Aluminium von Eisen durch Magnete getrennt. Daraufhin wurde das Alu zu fertigen Ballen gepresst. Viele Ballen bestehen aus 60% Aluminium, 30% Eisen und 10% Restmaterial, wie zum Beispiel Farbschichten. Diese Ballen werden an Werke verkauft, die daraus wieder neue Produkte herstellen, zum Beispiel Fensterrahmen.

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Der Ausflug hat uns sehr viel Spaß gemacht und war sehr informativ. In Zukunft sollten wir alle Zuhause und in der Schule besser darauf achten, Aluminium zu sammeln. Recyceltes Aluminium verbraucht nämlich viel weniger Energie als neu hergestelltes und schont außerdem die Umwelt!

Alexandra Hufnagel 7a unter Mithilfe von Sabrina Reynowski 7a und Lasse Lautenschläger 7a

Abschlussbericht zum Aluminium-Projekt

Das Leichtmetall Aluminium war im letzten Jahr während des ganzen letzten Jahres ein wichtiges Thema an der Schule. Viele Klasse und Kurse haben die Dokumentation "Die Akte Aluminium" gesehen und danach doch besorgt ihre Deospraydosen auf ihren Inhalt hin kontrolliert. Viele Schülerinnen und Schüler haben auch mit den Eltern darüber gesprochen, dass ihr helfen möchtet die Umwelt zu schonen undAlu im Alltag zu vermeiden.

Eine Projektgruppe mit 11 Schülerinnen und Schülern aus den jetzigen Klassen 7a und 7b hat aktiv bei der Erarbeitung der Präsentation "Aluminium- nützlich und gefährlich" mitgewirkt. Die Präsentation wurde vor vier Kitagruppen und einer Grundschulklasse gezeigt, außerdem war eine kleine Gruppe auf einem Lernkongress. Alle Vorführungen erhielten ganz viel Applaus und man spürte den Spaß, den alle Beteiligten hatten. Eine letzte Vorführung ist für den Tag der offenen Tür geplant.

Unsere Alu-Sammlung hat 9 Säcke mit insgesamt 45 kg, zusammen mit anderem Schrott hat die Schule wir 90€ bekommen, davon wurde für die Fachschaft Biologie ein Unterrichtsfilm zum Thema "Ökologie" angeschafft.

Es lohnt sich also auch finanziell, daher werden wir weiter sammeln. Die ALU-Tonne steht weiter im Naturwissenschaftlichen Gebäude vor der Biologie. Achtet bitte darauf, nur reines Metall hineinzugeben, silbern glänzende Kunststoffverpackungen enthalten natürlich auch Aluminium, können jedoch so nicht recycelt werden, gehören aber in die gelbe Tonne! Wer sich nicht sicher ist, macht den Reißtest, Kunststoff ist zäh, Metallfolien aus Aluminium lassen sich leicht zerreißen.

Renate Garbe-Müller