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Unterricht

Zu diesen Zeiten beginnt bzw. endet die jeweilige Unterrichtsstunde:

08:00 - 08:45

1. Stunde

08:50 - 09:35

2. Stunde

09.50 - 10:35

3. Stunde

10:40 - 11:25

4. Stunde

11:40 - 12:25

5. Stunde

12:30 - 13:15

6. Stunde

 

13:15 - 14:15

Mittagspause Sek I (7. Stunde Sek II, Beginn 13:30)

 

14:15 - 15:00

8. Stunde

15:00 - 15:45

9. Stunde

15:45 - 16:30

10. Stunde

16:30 - 17:15

11. Stunde

17:15 - 18:00

12. Stunde

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11:40 - 12:25     5. Stunde
12:30 - 13:15     6. Stunde
13:15 - 14:15     Mittagspause Sek I (7. Stunde Sek II, Beginn 13:30)
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15:00 - 15:45     9. Stunde
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16:30 - 17:15     11. Stunde
17:15 - 18:00     12. Stunde

Das Projekt Lernzeiten  an der Otto-Pankok-Schule:

 

  • Pilotprojekt der Lernzeiten in der Jgst. 5 und 6
  • Weiterführung der Lernzeiten in der Mittelstufe

 

1. Einleitung – Ziele des Projektes
Das Pilotprojekt Lernzeiten , das seit September 2013 (beginnend in Klasse 5) an der Otto-Pankok-Schule durchgeführt wird, erwuchs aus der Teilnahme am zweijäh-rigen landesweiten Projekt "Lernpotenziale. Individuell fördern im Gymnasium" (2012 – 2014), das vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen (MSW), der Stiftung Mercator GmbH in Essen und des Institutes für soziale Arbeit e.V. (ISA e.V.) in Münster als Träger der Serviceagentur "Ganztägig lernen in Nordrhein-Westfalen" (SAG) initiiert worden war und nun als „Lernpotenziale II" ab März 2015 in die zweite Runde geht. Die Otto-Pankok-Schule kooperiert im Rahmen des Projektes im „Netzwerk 2 Düsseldorf“ mit  weiteren Gymnasien des Regierungsbezirks.

Die Ziele des Projektes Lernzeiten :

  • Soziales Lernen
  • Fähigkeit zur Gemeinschaft
  • Förderung des Selbstvertrauens
  • Strategien selbstregulierten, forschenden Lernens erlernen und fördern
  • Interessen entdecken und entfalten
  • Begabungen und Kompetenzen herausfordern
  • (Lern)Motivation steigern und erhalten

 

2. Inhaltliche Konzeption
Das Entwicklungsziel der Otto-Pankok Schule ist verstärkt auf das Kerngeschäft Unterricht gerichtet. Im Rahmen der Unterrichtsentwicklung an der Otto-Pankok-Schule dient das Projekt Lernzeiten als Impulsgeber entwickelten Unterrichts und Initiativprojekt zur Erarbeitung von Qualitätskriterien guten Unterrichts. Eine Evaluation aus Schüler- und Lehrkraftperspektive erfolgt nach jedem Halbjahr. Eine Elterninformation (z.B. im Rahmen eines Informationsabends oder einer Klassenpflegschaftsitzung) erfolgt jeweils zu Beginn des neuen Schuljahres.
Auf dem Weg zu einer guten und erfolgreichen Unterrichtskultur, die nach Hilbert Meyer einem Mischwald unterrichtlicher Ansätze gleicht und individualisierende, kooperative und instruierende Unterrichtsformen nebeneinander entstehen lässt, stellen die Lernzeiten die Interessen der SuS in den Mittelpunkt und fördern in ihrer Konzeption Strategien selbstregulierten und forschenden Lernens neben der Fähigkeit gemeinschaftlichen Handelns. Auf diese Weise wird der wachsenden Heterogenität und Individualität der SuS Rechnung getragen. Die Basis für ein erfolgreiches Lernen in Gruppen bildet ein auf Respekt und Freundlichkeit basierendes Miteinander an unserer Schule.
In der Jgst. 5.1 wird daher in den Lernzeiten der Schwerpunkt auf das Soziale Ler-nen gelegt. Die Entwicklung eines guten Klassenklimas, in dem sich die SuS wahrgenommen, akzeptiert  und wohl fühlen, ist das Ziel dieses ersten Halbjahres. Bewährte Konzepte, wie z.B. das Lions Quest Programm, Pädagogische Schulentwicklung nach Klippert und Kooperative Lernformen nach Norm Green dienen den Lehrkräften als "Steinbruch" für die inhaltliche Gestaltung der Lernzeiten, die zweistündig unter-richtet einen festen Platz in der Stundentafel haben. Die intensive Zusammenarbeit im Klassenleiterteam vermittelt den SuS zudem eine sichere Orientierung und stellt eine zielorientierte Vorgehensweise, die den Bedürfnissen der Lerngruppe und auch dem Aufbau tragfähiger Teamstrukturen dient, sicher. Die Klassenfahrt im Schulhalbjahr 5.1 steht in konzeptionellem Zusammenhang mit den Inhalten der Lernzeiten. Externe Experten, die ihren Schwerpunkt in der sozialen Bildung und hier in der Kompetenzentwicklung von Kindern und Jugendlichen verfolgen, entwickeln Wochenprogramme, die die Kooperationsfähigkeit in der Klasse durch vielfältige Arrangements fördern und durch erlebnispädagogische Aktionen in der Natur festigen.

Der Schwerpunkt der Lernzeiten  in der Jgst. 5.2 liegt  auf der Förderung eines interessenorientierten, selbstregulierten und damit individualisierten Lernens der SuS. Den Schülerinnen und Schülern mit all ihren unterschiedlichen Begabungsformen und Begabungsstärken werden damit für sie selbst anspruchsvolle, sie herausfordernde und sie auch befriedigende Lernprozesse ermöglicht. Jede/r Schüler/in erhält über ein Schulhalbjahr jeweils zwei Stunden pro Woche den Freiraum, sich mit einem selbst gewählten Thema, welches nicht mit den Schulfächern assoziiert sein muss, intensiv auseinanderzusetzen. Die SuS entscheiden selbst, in welcher Sozialform sie aktiv werden möchten, ob in Einzel-, Partner- oder Kleingruppenarbeit. In der Wahl der Präsentationsform ihrer erarbeiteten Ergebnisse stehen ihnen impulsgebende Materialien in Form einer eigens im Rahmen der Konzeption zu den Lernzeiten entwickelten Methodenkiste mit einer Vielfalt an Produkten und Darstellungstechniken frei für eine Umsetzung zur Verfügung. Der konzipierte Lernzeiten-Reader, der jedem/r Schüler/in zu Beginn des Arbeitsprozesses ausgehändigt wird, begleitet als Leitfaden den "Weg zum Erfolg" und folgt in seinem Aufbau dem wissenschaftspropädeutischen Vorgehen. Ideenfindung, Informationsbeschaffung, Informationsverarbeitung und -präsentation sind wesentliche Schwerpunkte der Förderung. Klassenlei-terteams, Referendare und Praktikanten der Universität Duisburg-Essen (UDE) verändern ihre Rolle im unterrichtlichen Geschehen und werden zu Lernbegleitern für die SuS. Die Schülerinnen und Schüler führen eine Portfolio-Mappe, die Reflexionen und Affirmationen während des Arbeitsprozesses ermöglicht. In der Abschlusspräsen-tation stellen die SuS ihre Produkte der Schulöffentlichkeit vor und erlangen hierdurch Selbstbewusstsein und Anerkennung sowie Motivation für neue Themenstellungen. Die erlernte Planungskompetenz wird nachhaltig in der Jgst. 6.2 und in höheren Jahrgangsstufen z.B. im Rahmen der Facharbeit vertieft.
In der Jgst. 6.1 wird mit Blick auf den Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler vertiefend das soziale Lernen mit den alternierenden Schwerpunkten "Kooperative Lernformen" und "Konfliktlösungsstrategien" in den Mittelpunkt gestellt.
Auch hier dienen wiederum bewährte Konzepte z.B. nach Norm Green, Lernspiralen nach Klippert und das Lions Quest Programm als "Steinbruch" für die Klassenleiterteams zur inhaltlichen Gestaltung. So führen z.B. ausgewählte Übungsarrangements in die Grundprinzipien (Think-Pair-Share) der Gruppenarbeit nach Norm Green ein. Simulationsspiele führen zu Regelbewusstsein und machen Rollen und Funktionsverteilungen (z.B. Gesprächsleiter, Zeitmanager etc. ) innerhalb einer Gruppenarbeit verständlich. Das Erlernen und Anwenden von Feedback Regeln ermöglicht eine Verbesserung der Zusammenarbeit im Team und fördert die Reflexionsfähigkeit in Gruppenarbeitsphasen. Das aktive Zuhören, das Spiegeln und die überlegte Botschaft sind beispielhafte Methoden zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses und dienen präventiv der Konfliktbearbeitung.
Einer inneren Rhythmisierung folgend und im Sinne der Vertiefung und Förderung der Nachhaltigkeit steht in der Jgst. 6.2 für die SuS das individualisierte Lernen er-neut im Mittelpunkt. Klassenübergreifend finden sich die SuS der Jahrgangsstufe in Projektgruppen zusammen, die sich mit unterschiedlichen Themen aus verschiedenen Sachfeldern, z.B. Physik, Chemie, Biologie, Sport, Geschichte, beschäftigen. Begleitet werden diese Interessengruppen sowohl von externen Fachleuten, z.B. vom MPI, als auch von internen Experten in der Schule. Eine Auftakt- und Impulsveranstaltung zu Beginn des Halbjahres eröffnet den SuS in ihren Interessengruppen mögliche Aspekte und Herangehensweisen der Bearbeitung eines speziellen Themas. Im Arbeitsprozess stehen wiederum Klassenleiter, Fachlehrer und Praktikanten der UDE den SuS begleitend und beratend zur Seite. Die wissenschaftspropädeutische Vorgehensweise, visualisiert und erläutert im Lernzeiten-Reader, der den SuS aus der Jgst. 5.2 bekannt ist, wird hier vertieft und führt nachhaltig bei den SuS zu mehr Sicherheit und Selbstvertrauen in ihrer Planungskompetenz.

 

3. Die Lernzeiten im tabellarischen Überblick
Organisation der Lernzeiten  in Klasse 5 und 6 (s. Tabelle/Foto)

Lernzeiten  in Klasse 5 Tabelle neu 1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Finanzierung
Zukünftig werden die Lernzeiten, die zweistündig in der Stundentafel implementiert werden sollen, in der Jahrgangsstufe 5 über eine Unterrichtsstunde Politik und eine weitere Unterrichtsstunde aus dem Budget Ergänzungsstunden finanziert. In der Jahrgangsstufe 6 erfolgt die Finanzierung ausschließlich aus dem Budget der Ergänzungsstunden. Die Förderung der Kompetenzen auch leistungsschwacher Schülerinnen und Schüler in den Kernfächern Deutsch, Englisch, Mathematik sowie in den Naturwissenschaften ist in die Konzeption der Lernzeiten  integriert.

 

5. Evaluation des Pilotprojektes in der Jgst. 5 und 6
Die Evaluation des Projektes Lernzeiten wird nach jedem Halbjahr von den beteilig-ten Schülerinnen und Schülern als auch den beteiligten Lehrkräften durchgeführt. Die erzielten Evaluationsergebnisse werden in regelmäßigen Abständen den Gremien der Schulgemeinde und dem Lehrerkollegium präsentiert und dienen als Grundlage für optimierende Modifikationen des Lernzeiten-Konzeptes (360°-Analyse).
Die bisher durchgeführten Evaluationen ergaben eine hohe Akzeptanz des Projektes Lernzeiten bei den beteiligten Gruppen. Insgesamt wird die Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen und Schülern, den Lehrkräften, Referendaren und Studenten als förderlich empfunden. So unterstützen die Lernzeiten nach Einschätzung aller Beteiligten die Förderung sozialer Kompetenzen und können somit zu einer Verbesserung des Klassenklimas beitragen. Dabei verbindet sich der von allen empfundene Spaß an den Lernzeiten  mit dem erworbenen Wissens- und Kompetenzzuwachs zu einer spürbaren Förderung und Entwicklung von Leistungsbereitschaft und Motivation. Das Forder-Förder-Projekt der zweiten Halbjahre legt den Grundstein zum wissenschaftspropädeutischen Arbeiten und hat aus Sicht der Schülerinnen und Schüler sowie der beteiligten Lehrkräfte neben der Freude am selbstregulierten Lernen und Arbeiten, dem Erwerb von Lernstrategien und der Schulung der Teamfähigkeit einen Zuwachs an Kompetenzen, wie z.B. der Methoden- oder Präsentationskompetenz, eine insgesamt positive Selbsteinschätzung der erworbenen Fähigkeiten sowie eine auch in den übrigen Unterrichtsfächern erkennbare Nachhaltigkeit des Wissens- und Kompetenzerwerbs zur Folge.
Die Evaluationsergebnisse machen deutlich, dass das Projekt Lernzeiten der Heterogenität der Schülerinnen und Schüler in besonderem Maße gerecht wird. Es besteht Konsens darüber, dass es einen veränderten Blick auf die Schülerinnen und Schüler sowie in besonderem Maße die förderliche Berücksichtigung individueller Interessen und Kompetenzen ermöglicht. Aus Sicht aller Beteiligten ist das Projekt Lernzeiten bisher erfolgreich umgesetzt worden.

 

6.Konsequenzen aus der Evaluation
Die in der Erprobungsstufe begonnene Arbeit soll sukzessive in der Mittelstufe weitergeführt werden. Die Konzeption hierfür wird zeitnah erstellt. Eine Vernetzung der gewonnen Fertigkeiten und Fähigkeiten in den übrigen Fächern wird angestrebt (curriculare Anbindung).

 

7. Implementierung in Stundentafel und Schulprogramm
Die Lernzeiten  stellen sich als ein die Stundentafel bereichernder und die individuellen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler fördernder Baustein sowie als Leit-bild entwickelten Unterrichts an der Otto-Pankok-Schule dar. Sie tragen der wachsenden Heterogenität der Schülerschaft Rechnung und fördern die Schülerinnen und Schüler in ihrer Selbstständigkeit und Selbstkompetenz. Hieraus ergibt sich die Forderung, die Lernzeiten  in der Sekundarstufe I in der Erprobungsstufe als festen und jeweils dem Entwicklungsstand und den Forder- und Förderbedürfnissen der Schülerinnen und Schüler angepassten Bestandteil der Stundentafel im Schulprogramm zu implementieren. Um die anspruchsvollen Ziele tatsächlich zu erreichen, ist eine durchgängige Zwei-Stündigkeit der Lernzeiten  sowie das kooperative Arbeiten im Klassenleiter-Team notwendige Voraussetzung.
Darüber hinaus ergibt sich die Konsequenz, die konzeptionelle Arbeit der Lernzeiten  auf der Grundlage der erreichten Förderung im Sozialen und individualisierten Lernen in der Erprobungsstufe auch in der Mittelstufe in den Jahrgangsstufen 7 bis 9 weiterzuführen.

Stand: 23.09.2015


Biologie | Chemie | Deutsch | Englisch | Erdkunde | Französisch | GeschichteKunst | Latein | Mathematik | Musik | Pädagogik | Physik | Politik | Kath. Religion | Evg. Religion | Sozialwissenschaften | Spanisch | Sport | Differenzierungsbereich II |

 

Spanisch in der Otto-Pankok-Schule

  

Spanisch 2  Spanisch 1  

 

Eine dritte Fremdsprache? Spanisch? Reicht es nicht Englisch zu sprechen?

 

Spanisch wird von beinahe 500 Millionen Menschen in 36 Ländern weltweit gesprochen. Damit ist Spanisch – nach Mandarin-Chinesisch, Hindi und Englisch – die am vierthäufigsten gesprochene Sprache der Welt.

 

Die wirtschaftliche und sprachkulturelle Bedeutung des Spanischen ist offenkundig und ihre Implementation in einem modernen Bildungssystem unverzichtbar.

 

 

Wir an der Otto-Pankok-Schule folgen dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen. Entsprechend dieser Referenz folgt die Idee des Fremdsprachenerwerbs folgenden Empfehlungen:

  1. Das reiche Erbe der verschiedenen europäischen Sprachen und Kulturen bildet eine wertvolle gemeinsame Grundlage, welche es gilt zu schützen und zu entwickeln. Es ist von unschätzbarer Bedeutung im Rahmen der schulischen Bildung das Ziel zu verfolgen, die Kommunikationsbarrieren zu überwinden, die Begegnung zwischen den Menschen zu fördern und die Vielfalt als Bereicherung wahrzunehmen.
  2. Nur über die bessere Kenntnis der modernen europäischen Sprachen wird es möglich sein, den interkulturellen Austausch in Europa mit dem Ziel zu motivieren, das gegenseitige Verständnis, die Zusammenarbeit und das Gefühl der Zusammengehörigkeit zu stärken, um Vorurteile und Diskriminierung in der Zukunft zu überwinden.

Diesen Empfehlungen folgend wird deutlich, dass es in einer Kulturschule wie der Otto-Pankok-Schule nicht ausschließlich um Spracherwerb geht, sondern ebenso um die Ebnung des Weges für interkulturelle Begegnung. Wir wollen auf diese Weise einen Beitrag zur Überwindung der gegenseitigen Unkenntnis und daraus resultierender Fremdenfeindlichkeit leisten.

Unser Unterricht ist sehr stark kommunikativ ausgerichtet und orientiert sich dabei an einem spannenden Austausch kultureller Lebenswelten spanischer und deutscher Jugendliche. Derzeit suchen wir noch eine spanische Partnerschule, um dauerhafte Kontakte jugendlicher Schülerinnen und Schüler aufbauen zu können. Darüber hinaus bieten wir eine einwöchige Exkursion nach Spanien in der Oberstufe an.

Spanisch als neubeginnende dritte Fremdsprache kann in der Otto-Pankok-Schule in der Jahrgangsstufe 8 sowie in der Jahrgangsstufe 10 gewählt werden.

Die aktuellen Lehrpläne des Faches Spanisch am OP:

Lehrplan_mit_Rutas

Schulinterner Lehrplan S (6)

Schulinternes Curriculum S EF

 

Schüler helfen Schülern

 

SchuelerhelfenSchuelern

 

Sehr geehrte Eltern,

 

der Text auf dieser Seite ist veraltet, das Förderkonzept "Schüler helfen Schülern" gibt es aber auch im Schuljahr 2018/2019 noch. Frau Adamiok und Herr Meiselbach betreuen das Angebot.

Hier finden Sie die neuen Formulare:

Anschreiben Förderkonzept (Eltern und Schüler)

Anmeldung Schüler

Anmeldung Tutoren

 

 

im Rahmen der Individualisierung von Schule und Unterricht hat die Otto-Pankok-Schule beschlossen, ein erprobtes und bewährtes Konzept in Anpassung an die schuleigenen Zielsetzungen neu aufzulegen: die Nachhilfe für Schüler durch Schüler.

 

Wir sind von der Frage ausgegangen: „ Wie kann einer Schülerin/einem Schüler, die/der größere Wissenslücken hat, die/der mehr Zeit, mehr Übung braucht, noch außerhalb des Unterrichts geholfen werden?“ Es fallen einem sofort andere Lösungen ein wie „ Üben mit den Eltern“ oder „externe Nachhilfe durch Lehrer, Studenten oder Nachhilfeinstitute“. Diese Lösungen haben sicherlich ihren Wert und ihre Vorteile, aber auch einige Nachteile. Zudem wird ein Teil schulischer Verantwortung ausgelagert.

 

Vor diesem Hintergrund wollen wir eine weitere Förderungsmöglichkeit Ihnen anbieten. Schüler der Oberstufe bieten in den Räumlichkeiten der Schule gegen ein für beide Seiten angemessenes Entgelt Nachhilfe in den schriftlichen Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Französisch und Latein für die Jahrgangsstufen 5/6 – 9(10) an.

 

 

Eckpunkte dieses Konzeptes:

 

Die Nachhilfelehrer, hier im Weiteren Tutoren genannt, setzen sich aus den Schülern der Jahrgangsstufen 11–13 zusammen, die über das notwendige Fachwissen – hier ist die Fachlehrerempfehlung Voraussetzung – sowie über die nötige Sozialkompetenz, d.h. mit jüngeren Schülern angemessen umgehen können und zuverlässig sein, verfügen.

 

Die fachliche und pädagogische Abstimmung der Nachhilfe erfolgt mit dem jeweiligen Fachlehrer bzw. Betreuungslehrer, der die Tutoren über die zu vermittelnden Unterrichtsinhalte und über die Stärken und Schwächen des jeweiligen Nachhilfeschülers informiert. Zudem erhalten die Tutoren einen Einführungskurs in die Grundsätze des Lehrens. Durch diese enge Koppelung ist u. E. eine zielgerichtete Nachhilfe im Hinblick auf die Anforderungen des Faches und des jeweiligen Lehrers gesichert.

 

 

 

Von Seiten der Fachschaften werden die notwendigen Materialien bereitgestellt.

 

 

 

Die Nachhilfe selbst erfolgt als Einzelunterricht zum Preis von 8€  pro 45min oder als Gruppenunterricht mit max. 3-4 Personen zum Preis von 4€ pro Person . Am Gruppenunterricht sollen nur Schüler einer Klasse oder einer Jahrgangsstufe teilnehmen. Der Unterricht findet ausgehend vom Stundenplan in der 7. oder 8. Stunde statt.

 

 

 

Mit diesem Förderbaustein „Schüler helfen Schülern“ sollen Schüler ihre Defizite aufarbeiten können, unter Mithilfe von durch uns geschulte Tutoren, die durch den Rollenwechsel für sich persönlich u.a. eine  Vertiefung des jeweiligen Unterrichtsstoffes und zugleich einen positiven Einfluss auf ihre Selbsteinschätzung und Identitätsfindung erfahren können. Auf der anderen Seite können sich jüngere Schüler meistens in einem solchen Rahmen viel freier verhalten, fühlen sich von der Schule in ihren Problemen angenommen, was einem zusätzlichen Lernen nur zugute kommen kann.

 

 

 

Wenn Sie Ihr Kind anmelden möchten, sprechen Sie den jeweiligen Fachlehrer oder den Betreuungslehrer für dieses Förderkonzept an. Sie werden Ihnen die Anmeldungen aushändigen. Alles andere wird dann über den Betreuungslehrer organisiert.

 

Dieses Konzept ersetzt sicherlich nicht die Mühen, die Lernen manchmal mit sich bringt, ersetzt nicht die eigene Verantwortung, sich mit den Unterrichtsinhalten auseinanderzusetzen, kann nicht der allein Erfolg versprechende Weg sein. Aber er ist ein Baustein, ein Angebot, um Schüler bei ihrem schulischen Bemühen zu unterstützen.

 

 

 

S. Nöllen (Betreuungslehrer)

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