Unterrichtsprojekte

 

DemokratieProjekttag „GG19 – Ein guter Tag für die Demokratie“ am 27. April 2010

 Je selbstverständlicher uns etwas erscheint, umso weniger ist es uns bewusst und umso geringer unsere Wertschätzung. Diese Binsenweisheit betrifft zunehmend auch den Kern der deutschen rechtsstaatlichen Verfasstheit. Die Grundrechte werden alltäglich vielfach wahrgenommen, was einer Mehrheit der Deutschen kaum bewusst ist. Um dauerhaft stabil zu sein, bedarf die Demokratie der tiefen Verankerung und Kenntnis ihrer Prinzipien und Grundlagen, zu denen auch die Grundrechte zählen. Dem steht eine um sich greifende Unfähigkeit gegenüber, die eigene Meinung zu begründen und auf ihre Konsequenzen hin zu überprüfen. Je geringer aber diese Kompetenzen ausgeprägt sind, umso größer ist die Gefahr, dass WählerInnen populistischen Stimmungen und Parteien folgen. Es bedarf daher einer Sensibilisierung für die immense Bedeutung der Grundrechte in allen Lebensbereichen.

 

Im Rahmen der Demokratieerziehung und des Unterrichtsthemas „Grund- und Menschenrechte“ hat sich die Fachschaft Sozialwissenschaft des Otto-Pankok Gymnasiums entschieden, mit den SchülerInnen der Jahrgangsstufen 9 und 10 am 27. April 2010 von 8.00 – 13.15 Uhr an einem Projekttag der Robert Bosch- Stiftung zum Thema „GG19 – Ein guter Tag für die Demokratie“ teilzunehmen und so auf die Bedeutung der ersten 19 Artikel des Grundgesetzes als ein zentrales Gut des demokratischen Staates auch im Leben von Jugendlichen aufmerksam zu machen. Die Grundrechte werden in drei Doppelstunden mit Hilfe des Filmes „GG19“ verständlich, lebensnah und mitfühlend erlebbar gemacht. Ziel dieses Projekttages ist, mit seinen Filmbeiträgen, kontroversen Standpunkten und Diskussionen einen wichtigen Beitrag zur demokratischen Kultur zu leisten.