Unterrichtsprojekte

 

IInterkultureller_Kalenderm Pädagogikunterricht bei Frau Skiba behandeln wir das Unterrichtsthema ,,Erziehung in verschiedenen historischen und kulturellen Kontexten‘‘. Deshalb haben wir am 31.01.11 eine Exkursion zur RAA in Mülheim gemacht.

 

 

 

 

 

Interkultureller Kalender

 

Die Abkürzung RAA steht für ,,Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien‘‘ und ist eine seit 1994 bestehende Beratungseinrichtung, die Familien mit Migrationshintergrund bei der Integration unterstützt. Sie bietet Programme (Module) an, die Kindern helfen, die deutsche Sprache zu erlernen. Die Mitarbeiter der RAA begleiten die Bildungslaufbahn der Kinder und Jugendlichen und beraten die Eltern bei Entscheidungen, die sie für ihre Kinder treffen (welche weiterführende Schule das Kind besuchen soll). Zu dem Anbieten und Vermitteln von Kursen zur Sprachförderung (Samstagsschule, Projekt ,,Rucksack‘‘) verleiht die RAA auch Lernmaterialen.

Am Montag sind wir, der Pädagogikkurs in der Jahrgangstufe 10, mit Frau Skiba zur RAA gefahren und dort sehr herzlich empfangen worden. Nachdem sich die Mitarbeiter vorgestellt haben, hielten sie eine Präsentation, mit der sie uns den Sinn, die Aufgaben und die Ziele der RAA vermittelt haben. Die Mitarbeiterin Frau Andrea Eikmeyer-Kitschenberg hat ebenfalls von ihren persönlichen Erfahrungen berichtet und weshalb sie zur RAA gewechselt ist.

Frau Eikmeyer-Kitschenberg und Herr Vural haben uns einzelne Projekte, wie das Angebot ,,Rucksack‘‘ genauer erläutert. Hierbei steht ein Programm für die Kindergartenkinder der Migrantenfamilien im Vordergrund, bei dem die Kinder in Kursen Vokabeln zu bestimmten Themen (z.B. Körper/ Umwelt/ Waschmaschine) in der deutschen Sprache lernen und zu Hause mit den Eltern in der Muttersprache wiederholen. Anschließend konnten wir den Mitarbeitern unsere Fragen stellen.

Da ich solche Einrichtungen wie die RAA zuvor nicht kannte, fand ich die Exkursion sehr interessant. Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, dass es solche Einrichtungen gibt, die Familien mit Migrationshintergrund sofort hilft sich in Deutschland integrieren zu können. Dadurch profitieren die Familien sowie auch die Gesellschaft. Die Sprachförderungen ermöglichen Kindern und Jugendlichen mit anderen Menschen kommunizieren zu können, integriert und nicht ausgegrenzt zu werden und schnell Anschluss zu finden. Es hat mich gefreut, dass sich die Mitarbeiter und besonders Frau Eikmeyer-Kitschenberg sich die Ziele der RAA als Lebensaufgabe gemacht haben.

 

Svenja Baumann