Unterrichtsprojekte

 

Ehrenamtliches Engagement in der KiTa "Fiedelbär"

 

Vom  14.01.2011 bis zum 15.04.2011 habe ich an dem Pädagogikprojekt „Bürgerschaftliches Engagement“ von Frau Skiba teilgenommen. Wir durften uns eine Einrichtung, in der wir tätig sein wollten, aussuchen. Ich habe mich für die Kindertagesstätte „Fiedelbär“ entschieden. Dort bin ich dann im Zeitraum des Projektes jeden Freitag nach der Schule von 14.00 bis 16.00 Uhr tätig gewesen.

 

 

Ich habe zuvor noch kein „Praktikum“ in einem Kindergarten gemacht und das war eine ganz neue Erfahrung für mich.

Meine Aufgaben in der Kindertagesstätte beschränkten sich hauptsächlich auf das Spielen mit den Kindern, was mir viel Freude bereitet hat. Ich habe mit einigen Kindern auf dem Bauteppich mit Bausteinen und Spielzeugzügen gespielt. Ebenso war ich in der Puppenecke tätig.

Ich habe mit den Kindern Karnevalsmasken gebastelt. Es ist wichtig im Umgang mit Kindern viel Geduld aufzubringen. Es war für mich eine Umstellung „kindgerecht“ zu erklären. Für die Kinder sind Dinge, die für uns selbstverständlich sind, oft nicht nachvollziehbar, da sie für sie fremd sind. Es reicht meistens nicht aus, einem 3 Jährigem Kind einmal zu erklären, dass man mit dem Pinsel, der bereits nur in roter Farbe war, auch nur für die rote und nicht für die gelbe Farbe benutzt. Man muss hinzufügen, dass sich die Farbe gelb verändern wird, wenn sie mit dem roten Pinsel verwendet wird. So bleibt die gelbe Farbe nicht mehr strahlend gelb. Damit das nicht passiert, hat jede Farbe einen „eigenen“ Pinsel.

Dadurch, dass ich so den Kindern für uns Erwachsene alltägliche oder selbstverständliche Dinge erkläre, ermöglicht es auch mir über alltägliche Dinge erneut nachzudenken und mit dem Blickwinkel für Kinder zu sehen. Das bereichert mich genauso wie ein Kind.

Ebenso ist es wichtig, dass man darauf achtet, dass die Kinder ihren Arbeitsplatz selbstständig aufräumen und danach die Hände waschen.

Wenn wir in der Turnhalle waren, habe ich die Sicherheitsstellung an der Kletterwand geleistet.  Man darf nicht die Kinder die ganze Zeit festhalten, sondern man muss mit ihnen sprechen, dass sie auch durch Verbalität Anordnungen zu befolgen erlernen.

Nur so können sie gefahrlos ihre Grenzen erkennen und selbstständig unter verbaler Leitung neue Ziele schaffen.

Ebenso war ein Aufgabenbereich den Kindern vorzulesen. Dabei habe ich nicht nur eine Geschichte „runtergelesen“, sondern auch den Kindern nacheinander die Bilder der Protagonisten gezeigt. Es sind immer Kinder dabei gewesen, die sich nicht konzentrieren konnten oder wollten und somit die Kinder, die neben ihnen saßen abgelenkt haben. Da musste ich versuchen, dass diese Kinder zuhörten oder wenigstens die anderen Kinder nicht ablenken. Zudem habe ich Fragen zu der Geschichte gestellt, wie z.B. „Wie heißt denn das Mädchen, dass von einem Drachen träumt?“ oder „Was sieht sie denn in ihrem Traum?“

Dadurch erleben sie die vorgelesene Geschichte intensiver, sind dabei und bringen ihr eigenes Verständnis und ihre Fantasie in die Geschichte ein, was auch für mich einen interessanten Blickwinkel auf manche Aspekte der Geschichte zeigte.

Nachdem ich ein paar Wochen schon freitags in der Kindertagesstätte tätig gewesen war, sind die Kinder auf mich zugerannt und haben mich umarmt und meinen Namen gerufen, als ich freitags zu ihnen kam. Es ist überwältigend so begrüßt zu werden. Die Kinder sind mir alle sehr ans Herz gewachsen und dieses Projekt hat mir unglaublich viel Freude bereitet. Es war eine neue, positive Erfahrung für mich, oder um es zusammenzufassen:,, bereichernd und richtig schön“.

Eigentlich war ich mir vor der Zeit des Projektes ehrenamtlichen Engagement sicher, dass ich Medizin studieren möchte. Da mir jedoch  die Zeit mit den Kindern so viel Freude bereitet hat, werde ich nach den Ferien ebenfalls nochmal mit diesem Projekt im Krankenhaus tätig sein, da dieses Projekt mir neue Einblicke eröffnet hat, meine Berufswahl vielleicht zu einem anderen Schwerpunkt her auszurichten.

Somit ist meiner Meinung nach dieses Projekt eine Chance, Einblicke in pädagogische Berufe zu bekommen, was eine große Hilfe beim Finden der Berufsorientierung sein kann. Es ist immer etwas Anderes über Monate in einem Berufszweig mitarbeiten zu dürfen, als nur einige Tage einen Einblick zu erhalten. Es ist eine große Möglichkeit ein realistisches Bild von einem Beruf zu bekommen, über den man sich vorher vielleicht nur theoretisch informiert hat und so herauszufinden, ob ein Beruf wirklich zu einem passt.

 

(Svenja Baumann, 10)

 

 

Ehrenamtliches Engagement im Jugendzentrum "Nordstraße"

 

Jeden Mittwoch um 16:00 Uhr fängt meine ehrenamtliche Tätigkeit im Jugendzentrum Nordstraße an.  Ich arbeite dort mit Kindern im Alter von vier bis zwölf Jahren. Die Arbeit dort mache ich daher freiwillig, da ich Spaß daran habe.

Es fing damit an, dass unsere Lehrerin, Frau Skiba, uns vorschlug, ehrenamtliche Tätigkeit z.B. im Kindergarten zu übernehmen, um für das Fach Pädagogik etwas Erfahrung einbringen zu können. Da ich zuvor bereits des Öfteren das Jugendzentrum Nordstraße besuchte und dort in einer Töpfergruppe war, hatte ich bereits eine gute Beziehung zu den Kindern und auch zu den Mitarbeitern im Jugendzentrum. Daher bat ich im Jugendzentrum ehrenamtliche Arbeit leisten zu können, die Einrichtung stimmte zu und so kam ich zu meiner Arbeit.

Ich arbeite jeden Mittwoch von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr dort und betreue die Kinder. Wir spielen z.B. Gemeinschaftsspiele und manchmal denke ich mir auch etwas aus, was ich mit ihnen machen könnte, wie z.B. die Schnitzeljagd, bei der alle Kinder, die Lust hatten, mitmachen können. Bei uns im Jugendzentrum muss ich allerdings auch an der Theke stehen. Dort verkaufen wir Süßigkeiten für die Kinder und machen ihnen natürlich auch kostenlos ein warmes Mittagessen bereit. Die Kinder können im Jugendzentrum Nordstrasse neben Trampolin springen auch Computer spielen und sich für Wii oder Playstation anmelden. Dafür führen die Betreuer eine Liste, damit jeder die Chance hat für 20 Minuten an einem Gerät zu spielen.

Die Arbeit im Jugendzentrum macht mir sehr viel Spaß und ich verstehe mich mit den Kindern dort sehr gut. Ich habe auch in Zukunft Interesse, weiterhin das Jugendzentrum zu besuchen.

(Lea Laue, 10)