Unterrichtsprojekte
20.11.2017, ab 15:00 Uhr
Elternsprechtag
24.11.2017, ab 13:30 Uhr
DB Kollegium TdoT

 

Vom  08.06.2011 bis zum 27.07.2011 habe ich an dem Pädagogikprojekt „Bürgerliches Engagement“ von Frau Skiba teilgenommen. Wir durften uns Einrichtungen aussuchen, in der wir tätig sein wollten. Ich habe mich für eine zweite ehrenamtliche Tätigkeit entschieden, diese sollte diesmal im Universitätsklinikum Essen sein. Dort bin ich dann im Zeitraum des Projektes jeden Mittwoch nach der Schule von 14.00 bis 16.00 Uhr tätig gewesen. 

 

Ich habe zuvor an dem Projekt in der Kindertagesstätte ,,Fiedelbär“ teilgenommen und das war eine ganz neue, positive Erfahrung für mich, denn ich habe zuvor noch nicht intensiv mit Kindern gearbeitet. Durch die Arbeit in der Kindertagesstätte ist mir bewusst geworden, dass ich später in meinem Berufsleben mit Kindern in Kontakt stehen möchte.

 

Meine Aufgaben in der Kinderstation beschränkten sich hauptsächlich auf das Spielen mit den Kindern, was mir viel Freude bereitet hat. Ich habe mit den Kindern in den Spielzimmern der verschiedenen Kinderstationen gespielt.

 

Ich stand im Kontakt mit Kindern vor einer Altersspanne von 0-15 Jahren.

Dadurch habe ich Einblicke in die verschieden Umgehensweisen mit den Kindern erlernt und vertieft, da mir die Chance durch das Einteilen auf verschiedene Kinderstationen ermöglicht wurde, was mich in dem Wunsch bestärkt hat, in meinem Beruf mit Kindern zusammen zu sein.

 

Zuerst war ich auf der Säuglingsstation tätig und habe die Aufsicht über 2 Säuglinge erhalten.

Meine Aufgabe war es, das Baby in dem Kinderbett ein wenig zu schaukeln, damit es einschlafen kann. Ich habe durchgehend mit den Säuglingen gesprochen, da sie äußerst positiv auf das Hören von Stimmen reagierten. Das andere Baby sollte ich, sobald es wach ist, aus dem Bett nehmen und eine Schwester zum Wickeln rufen. Bei diesem Vorgang durfte ich helfen und anschließend das Kind auf meinem Arm noch durch das Zimmer tragen und beim „Fläschen geben“ helfen.

Ich bin sehr glücklich darüber, dass mir schon am ersten Tag des Projektes soviel Vertrauen geschenkt wurde.

 

Hauptsächlich habe ich jedoch mit Kindern im Alter von 3-5 Jahren gespielt.

Dabei habe ich mich nach den Wünschen der Kinder gerichtet.

Ich habe den Kindern vorgelesen und anschließend gefragt, wer die Person auf dem Bild ist und Fragen gestellt, damit ich sehen könnte, ob sie die Geschichte verstehen können. Ich war sehr überrascht, als ein 3-jähriger Junge mich komplett durch ein Feuerwehr– Buch geleitet hat, worüber er viel wusste. Er hat mir zu jedem Bild von sich aus gesagt, was auf den jeweiligen Seiten passiert und wofür man die verschiedenen Geräte braucht. Es hat mich sehr gefreut, dass sich die Kinder sich offen gegenüber mir verhalten haben.

 

Zudem habe ich mit den Kindern kind- und altersgerechte Brettspiele gespielt, wie z.B. das Spiel „Obstgarten“. Ich habe den Kindern erklärt, wie die Früchte heißen und das jedes mal den Namen der Frucht gesagt, als sie diese in ihren Obstkorb, nachdem Würfeln der Frucht, hineintun durften. Nachdem wir dieses Spiel etwa sechsmal gespielt hatten, haben sich die Kinder die Namen der Früchte eingeprägt und dazu gelernt. Als ich eine Woche später mit den 4-jährigen Kindern das Spiel erneut gespielt habe, wussten sie noch, was ein Apfel ist und was die Kirschen sind. Durch die spielerische Art haben sie die Begriffe schnell behalten und sie haben sie sich auf Dauern gemerkt und behalten.

 

Mit den Kindern im Alter von 10 – 15 habe ich größtenteils gekickert, da ihnen das Spaß gemacht hat. Es war für mich eine neue Erfahrung mit älteren Kindern zu arbeiten, da ich zuvor nur mit jüngeren in Kontakt stand. Es war eine Umstellung vom kindgerechten Verhalten zu der Verhaltensweise gegenüber den Älteren, da man ihnen das Spiel weder erklären musste, noch Verständnisfragen zu beheben waren.

Jedoch hat mir auch die Arbeit mit Ihnen auch viel Freude bereitet.

 

Auch diese ehrenamtliche Tätigkeit hat mir unglaublich viel Freude bereitet und die Kinder sind mir alle sehr ans Herz gewachsen. Es wurden mir sehr viele neue positive und bereichernde Erfahrungen im Umgang mit Kindern geboten, da ich mit Kindern in verschiedenem Alter arbeiten durfte. Diese ehrenamtliche Arbeit war zudem eine große Hilfe für meine Entscheidung für meine Zukunft und hat mich in meinem Berufswunsch, später als Kinderärztin tätig zu sein, bestärkt.

 

(Svenja Baumann, 10)